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Pop-Rock im Prinzenhaus

Berliner Band Von wegen Lisbeth Pop-Rock im Prinzenhaus

Da wurde die Nacht zum Tag: Drei große Scheinwerfer erhellten am späten Montagabend den Plöner Schlosspark und tauchten das Prinzenhaus in ein gleißendes Licht. Von wegen Lisbeth, Band aus Berlin, nutzt das norddeutsche Juwel des Rokoko als Kulisse für den Dreh eines Videoclips.

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Sony-Kreativmanager Frederik Boutahar und Produzent Younes Marquardt oragnisierten den Dreh eines Videoclips für die Berliner Band „Von wegen Lisbeth“ im Plöner Prinzenhaus.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. „Wir brauchen fast alle historischen Räume für unsere Szenen, es entstehen surreale Bühnenbilder mit absurden Filmeffekten“, verrät der Creative Manager Frederik Boutahar von Sony Music. Realisiert werden die Aufnahmen von Mädchenfilm und Isla 3000 aus Hamburg. „Hier in Plön drehen wir im gesamten Prinzenhaus über 30 Einstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven“, erzählt Produzent Younes Marquardt. Der gelbe Gartensaal mit seinen weißen Rokoko-Elementen, der Musikantenbalkon, der Flora-Saal mit seinen üppigen Deckenmalereien, der schlichte grüne Salon und das prächtige rotweiße Stuckmarmor-Kabinett: „Das ist eine wunderbar abwechslungsreicher Ort, an dem man viele sehr unterschiedliche Sequenzen auf engstem Raum in Szene setzen kann“, schwärmt der Filmemacher. Ein Blick auf das Set zeigt, dass Bühnenbauer und Maskenbildner viele zusätzliche klassische Elemente wie Fragmente antiker Säulen und moderne Ausstattung wie Schaufensterpuppen in die Scheinwelt einbauen.

 Mittendrin agieren die fünf Bandmitglieder, mal in militärisch wirkenden Uniformen, mal in quietschbunten Strandklamotten zum eingespielten Playback vom mitgebrachten Ghettoblaster. „Die Tonaufnahmen wurden bereits vor einigen Wochen abgeschlossen“, schmunzelt Boutahar, während der deutsch gesungene Pop-Rock-Titel durch die Säle schallt. Der Titel des Debutalbums stehe noch nicht fest. „Meine Kneipe“ oder „Bäreneck“ seien die Favoriten, so Boutahar. Fotoaufnahmen von den eigentlichen Dreharbeiten sind nicht gestattet. Musikfans müssten aber nicht lange warten. Boutahar: „Wir wollen das Video am 22. oder 29. April präsentieren und auf den bekannten Kanälen im Internet hochladen.“

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