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Wohnhaus brannte zweimal

Blekendorf Wohnhaus brannte zweimal

Erst war es nur ein Schwelbrand in dem Wohnhaus in Friederikenthal (Gemeinde Blekendorf/Kreis Plön), der am Sonnabend schnell gelöscht werden konnte. Stunden später brannte es in dem Gebäude ein zweites Mal. Zurück blieben nur noch Schutt und Asche.

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Die Feuerwehr Blekendorf löscht am Tag danach letzte Glutnester.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Blekendorf. Der erste Alarm schlug um 17.48 Uhr an. Nach Angaben der Feuerwehr hatten Bewohner Rauch bemerkt in ihrem Haus in der Straße Im Wurth. Die Feuerwehren aus Blekendorf-Kaköhl, Sechendorf, Nessendorf, Högsdorf und Hohwacht-Neudorf rückten mit 80 Einsatzkräften zu der abgelegenen Siedlung an. Die Feuerwehr bekam diesen Schwelbrand in einem Zimmer schnell unter Kontrolle. Der Rauch hatte die Räume aber unbewohnbar gemacht. 

Mit Wärmebildkameras habe man die Zimmer nach versteckten Glutnestern abgesucht, aber nichts entdeckt, so Feuerwehr-Pressesprecher Gerhard Bock. Das Objekt sei der Polizei und dem Eigentümer danach übergeben worden. Gegen 1.15 Uhr schrillten die Alarmsirenen ein zweites Mal. Anwohner waren durch Knacken und Knirschen wach geworden und entdeckten, dass der Dachstuhl des Gebäudes nun vollkommen in Flammen stand. Erneut rückten die Feuerwehren an, dieses Mal auch aus Lütjenburg. Die Männer und Frauen konnten aber nicht verhindern, dass das Haus ausbrannte und völlig zerstört wurde. Die Schadenshöhe ist nicht genau bekannt, dürfte aber mehrere Hunderttausend Euro betragen. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und die Ruine beschlagnahmt.

Der erste Alarm am späten Nachmittag: Die Feuerwehr kann den Schwelbrand in dem Wohnhaus schnell löschen. Später in der Nacht brannte das Gebäude völlig aus.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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