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Investoren stellen Pläne vor

Blomenburg Investoren stellen Pläne vor

„Wir planen auf der Selenter Blomenburg eine Fachklinik auf sehr hohem Niveau, die eine Strahlkraft für die gesamte Region haben wird.“ Das war die wohl wichtigste Botschaft, die Neueigentümer Wilhelm Schulte aus Papenburg in der Einwohnerversammlung am Mittwochabend in Selent mitteilte.

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Von den neuen Eigentümern, die die Selenter Blomenburg und das Mutter-Kind-Kurheim im Paket gekauft haben, konnte Bürgermeisterin Antje Josten Hauke Drengenberg (rechts) und Wilhelm Schulte in der Einwohnerversammlung begrüßen.

Quelle: Christoph Kuhl

Selent. Als Sprecher der vierköpfigen Investorengruppe um die Unternehmer Hauke Drengenberg (Rendsburg), Rolf Specht und Lutz Peper (Bremen) stellte Immobilienunternehmer Schulte in der voll besetzten Aula der Selenter Schule die Pläne der neuen Eigentümer für die Blomenburg und das Mutter-Kind-Kurheim vor. Diese Liegenschaften und die dazugehörigen freien Grundstücke hatten die Geschäftspartner, wie berichtet, im Zuge des Insolvenzverfahrens gegen den bisherigen Eigentümer Dietmar Hartmann im Paket gekauft.

 Auf einen Zeitplan für das Burg-Projekt wollte sich Schulte auf Nachfrage aus dem Zuhörerkreis nicht festlegen. Er gehe aber davon aus, dass im nächsten Jahr mit den Umbaumaßnahmen im Neubau (Technologiezentrum) und im Altbau (Burggebäude) begonnen werde. Ob die Klinik dann tatsächlich wie gewünscht schon 2017 in Betrieb gehen kann, hänge von vielen Faktoren ab. „Wir haben verschiedene namhafte Interessenten und wollen uns für die Suche nach dem besten Betreiber in den Verhandlungen so lange Zeit nehmen, wie notwendig“, so Schulte. Denkbar sei zum jetzigen Zeitpunkt neben einer von der Investorengruppe favorisierten Burn-out-Klinik auch eine Schmerzklinik. In einem ersten Entwurf wurde den Selentern anhand von Skizzen beispielhaft gezeigt, wie die einzelnen Wohn- und Therapieräume nach dem Umbau aussehen könnten. Das Burggebäude werde laut Schulte zumindest teilweise für öffentliche Veranstaltungen weiterhin frei zugänglich sein.

 Das Vorhaben, für das von Investorenseite bislang noch keine Zahlen genannt wurden, soll über den Verkauf der noch freien knapp 100 Baugrundstücke rund um das Burggelände refinanziert werden. Unter dem Dach der neu gegründeten Blomenburg Holding GmbH werden die Grundstücke in den beiden voll erschlossenen Wohngebieten „Sonnenberg“ und „Wiesenau“ vermarktet. Als Ansprechpartner wurden in der Schulaula die Immobilienmakler Oliver Langner und Lasse Burmeister aus Plön vorgestellt.

 Über die Idee des Seniorenbeirates, die Selenter Straßennamen zusätzlich mit plattdeutschen Namen wie „Ekenredder“ oder „Kieler Straat“ zu beschildern, ließ Bürgermeisterin Antje Josten die vielen Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Albert-Schweitzer-Schule abstimmen. Das Votum fiel mit großer Mehrheit gegen solch eine Zusatzbeschilderung aus.

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Foto: Neubeginn mit Optimismus: Als neue Eigentümer der Blomenburg und Investoren stellten sich gestern (von rechts) Hauke Drengenberg, Lutz und Christoph Peper, Rolf Specht sowie Wilhelm und Judith Schulte vor. Bärbel Harder (links) ist Ansprechpartnerin vor Ort.

Neustart für die Blomenburg und das Mutter-Kind-Kurheim in Selent: Eine Investorengruppe aus vier Familienunternehmen wird die seit Jahren leerstehenden Immobilien in der Gemeinde am Selenter See wiederbeleben. Die Blomenburg und das Technologiezentrum soll als Burnout-Klinik genutzt werden.

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