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Schweißarbeiten lösten Brand aus

Feuer in Lackiererei Schweißarbeiten lösten Brand aus

Ein Brand in einer Autolackiererei in der Kieler Straße in Lütjenburg verursachte am Montagmorgen erheblichen Sachschaden. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr brach das Feuer bei Schweißarbeiten aus. Menschen kamen nicht zu Schaden.

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Feuerwehrkräfte rüsten sich für Löscharbeiten, um die letzten Brandnester in der Dachkonstruktion der Autolackiererei zu bekämpfen.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Gegen 8.50 Uhr ging der Alarm über Notruf ein. Zu diesem Zeitpunkt schlugen aus einem Entlüftungsschacht auf dem Dach des Gebäudes bereits meterhohe Flammen und Qualm heraus. Die Mitarbeiter der Lackierer wurden sofort evakuiert. Die schnelle Reaktion war offenbar notwendig. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Gerhard Bock war die Halle binnen einer Minute komplett vom Dach bis zum Boden mit giftigen Rauchgasen gefüllt.

Ein Brand in einer Lackiererei gilt in Feuerwehrkreisen als besonders heikel, weil viele brennbare Flüssigkeiten und Stoffe vor Ort sind. In Lütjenburg lagerten die Farben aber sicher in einem Raum, der von dem Feuer nicht betroffen war.

Die Feuerwehr konnte nur unter Atemschutz an den Brandherd im Inneren heran. Das Feuer war in einem Trocknungsraum für frisch lackierte Fahrzeuge ausgebrochen, in dem sich Filtermatten befanden. Von dort aus schlugen die Flammen in die Zwischendecke und die Entlüftung. Der schnelle Einsatz der rund 80 Männer und Frauen verhinderte ein Übergreifen auf Werkstatt und Büros eines Autohaus, das im vorderen Bereich des großen Gebäudekomplexes untergebracht ist. Die Frontlänge des Hauses beträgt über 80 Meter.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil sich der Brand in die Deckenkonstruktion gefressen hatte. Die Einsatzkräfte mussten das Dach teilweise aufreißen, um an die letzten Brandnester zu kommen. Dabei waren zeitweilig Kräfte in zwei Drehleiterkörben beteiligt. Um 11.20 Uhr war das Feuer gelöscht.

Sechs Feuerwehren waren zum Löschen angerückt. Lütjenburg erhielt Verstärkung von Schönberg, Kaköhl-Blekendorf, Sechendorf, Hohwacht und Behrensdorf.

In den ersten Notrufen, die in der Leitstelle eingingen, hieß es zunächst, dass Rauch über dem früheren Kasernengelände aufsteige. Dort sind Flüchtlinge in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes untergebracht. Die ersten Meldungen bewahrheiteten sich aber nicht. Die Lackiererei liegt in der Nähe des Kasernengeländes.

Während der Löscharbeiten war die Kieler Straße voll gesperrt. Die Mitarbeiter der betroffenen Firmen und Menschen aus den benachbarten Siedlungen verfolgten zum Teil mit betroffenen Mienen das Geschehen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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