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Glasfasernetz wird ausgeschrieben

Breitbandversorgung Kreis Plön Glasfasernetz wird ausgeschrieben

Der Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön kommt einen großen Schritt voran. Die Vereinigung, der 46 Gemeinden des Kreises Plön angehören, beschloss die europaweite Ausschreibung für das geplante Glasfasernetz. Bis zum 6. Januar können sich Unternehmen für den Betrieb des Netzes bewerben.

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Leerohre sind überall dort ein Signal, dass der Ausbau der Breitbandversorgung beginnt. Aber soweit ist der Zweckverband im Kreis Plön noch lange nicht.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Grebin. In der Sitzung des Zweckverbandes Breitbandversorgung im Kreis Plön ließ Verbandsvorsteher Volker Schütte-Felsche die meist gestellte Frage der Bürger allerdings unbeantwortet: Wann kommt das schnelle Internet in welche Gemeinden? Haben sich Firmen auf die Ausschreibung hin bis zum 6. Januar gemeldet, beginnen die Verhandlungen. Der Zweckverband sucht einen leistungsfähigen und möglichst günstigen Partner. Steht der fest, sind Bürgermeister und Gemeindevertreter gefragt. Sie müssen in ihren Gemeinden um Vorverträge werben. Rund 60 Prozent der Haushalte müssten schriftlich erklären, sich ans Glasfasernetz anzuschließen. Ist die Quote niedriger, platzt der Traum vom Surfen im Internet mit 100 Mbit für diesen Ort. In Stolpe, Wankendorf und Ruhwinkel weiß man, wie schwierig die Überzeugungsarbeit ist. Dort fanden sich erst nach Monaten genügend Interessenten an Glasfaser, obwohl dort eine Quote von nur 40 Prozent gefordert war.

 Erst bei genügend großer Nachfrage beginnen die Planung und am Ende der Ausbau. Die Leitungen verlegt der Zweckverband auf eigene Rechnung. Die Investitionen finanziert er über die Pacht, die der Internetbetreiber zahlt. Eigentümer von abgelegenen Höfen und Immobilien bleiben außen vor. Schütte-Felsche: „Es ist utopisch, Hofstellen zu erschließen, die mehrere hundert Meter von der Glasfaser-Hauptleitung entfernt liegt. Das ist unwirtschaftlich.“ Einzige Möglichkeit für die Außenbezirke: Die Erschließung selbst bezahlen oder großzügig zu unterstützen.

 Der Zweckverband wählte einen siebenköpfigen Geschäftsausschuss, um schneller agieren zu können: Vorsitzende ist Ulrike Raabe (Martensrade), dazu kommen Volker Schütte-Felsche (Tröndel), Roland Feichtner (Dannau), Thomas Menzel (Ascheberg), Jörg Prühs (Lebrade), Thomas Bahr (Rendswühren) und Uwe Mewes (Löptin).

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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