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Buddeln für den Anbau

Kindergarten Leuchtturm Preetz Buddeln für den Anbau

Bauhelm und Warnweste hatten sie schon angezogen: Benjamin, Felix, Ellen, Shannon und Melanie warteten gestern aufgeregt auf ihren Einsatz. Zusammen mit dem Preetzer Bürgermeister Wolfgang Schneider stachen sie die Spaten in den sandigen Haufen neben dem Kindergarten Leuchtturm – und gaben damit den Auftakt zum Anbau.

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Die kleinen Baumeister Benjamin (von links), Shannon, Ellen, Felix und Melanie halfen Bürgermeister Wolfgang Schneider beim ersten Spatenstich für den Anbau des Kindergartens Leuchtturm.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Es war ein langer und holperiger Weg bis zum Beschluss des Erweiterungsbaus an der Einrichtung im Wohngebiet Schwebstöcken. Vor über einem Jahr wurde erstmals im zuständigen Ausschuss über Lösungen für die Platznot in den Preetzer Kindergärten beraten und einen Monat später neben der Einrichtung einer zusätzlichen Gruppe im evangelischen Kindergarten auch der Anbau von zwei neuen Gruppenräumen an den Leuchtturm beschlossen.

 Angesichts der unerwartet hohen Kosten von 680000 Euro zuckten die Ausschussmitglieder zunächst wieder zurück. Die Stadtvertretung hielt aber an dem Projekt fest, und im September entschied sich der Ausschuss für eine auf 645000 Euro abgespeckte Variante. Doch dann kam ein Neubau im Mühlenaupark ins Spiel. Der Anbau-Beschluss wurde aufgehoben – und im November wieder bestätigt.

 Nach dem ganzen Wirrwarr begann die Ausschreibung der einzelnen Gewerke: „Geplant war eigentlich ein Generalunternehmer, aber das wäre 50000 Euro teurer geworden“, berichtete Schneider. In den vergangenen Tagen wurden bereits Spielgeräte abgebaut und versetzt oder für den späteren Wiederaufbau eingelagert. In einer Elternversammlung wurde nochmals das Konzept erläutert. „Es ist uns wichtig, dass der Kindergartenbetrieb weitgehend unbeeinträchtigt weiterläuft“, so der Bürgermeister.

 Am Montag rücken die Bagger an. Ende 2015 – wenn das Wetter mitspielt – könnte die Eröffnung gefeiert werden. Und dann könnte die Warteliste mit 20 Kindern über drei und 20 Kindern unter drei Jahren weitgehend abgebaut werden. In dem rund 280 Quadratmeter großen eingeschossigen Bau entstehen zwei Gruppenräume für eine Ü3-Gruppe mit 20 Plätzen und eine gemischte Gruppe mit 15 Plätzen, Ruhe- und Waschräume, ein Sozial- und ein Lagerraum. Hinter dem Neubau soll eine weitere Freifläche gestaltet werden.

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Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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