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Fahrbücherei hofft auf Zuschüsse

Bücherbus mit High-Tech Fahrbücherei hofft auf Zuschüsse

Kaum „volljährig“, schon wird er ausgemustert – einer der beiden Bücherbusse im Kreis Plön hat in 18 Jahren rund eine Viertelmillion Kilometer zurückgelegt und wird einem Nachfolger Platz machen. Nicht irgendeinem neuen Bus, sondern dem „Fahrbüchereifahrzeug der Zukunft“.

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So modern die Bücherbusse der Fahrbücherei im Kreis Plön auch wirken - das nächste Modell soll noch mehr High-Tech an Bord haben, wenn es nach den Wünschen des Büchereivereins Schleswig-Holstein geht.

Quelle: Brigitte Lederich

Plön. Heinz-Jürgen Lorenzen, Geschäftsführer des Büchereivereins Schleswig-Holstein, warb in der Vorstandssitzung der Aktivregion für „seine“, seit 45 Jahre durch den Kreis Plön rollende Fahrbücherei, die dafür sorge, dass Bildung und Kultur auch in der kleinsten Gemeinde des Kreises Plön ankämen. Um dafür auf dem neuesten Stand zu bleiben, warb er bei der Aktivregion Schwentine/Holsteinische Schweiz für einen Zuschuss. 

Vier Wünsche hat Lorenzen, damit die Zukunftsvisionen Wirklichkeit werden: Eine Rampe für Besucher mit Rollstuhl oder Rollator, nebst die sich fortsetzende Barrierefreiheit sich im Inneren des geräumigen Fahrzeugs mit einem Boden ohne Stufen. Der zweite Wunsch könne den Bus mit einem Beamer und einer Leinwand zu einem kommunikativen Treffpunkt machen und multimediale Präsentationen ermöglichen. Ebenfalls einer verbesserten Kommunikation soll ein LTE-Internetzugang dienen, der im Moment schnellstmögliche mobile Anschluss ans weltweite Netz. Der vierte Wunsch, eine so genannte „nachlaufende Hinterachse“ soll das große Fahrzeug so wendig machen, das auch engere Schulhöfe, Neubaugebiete und verkehrsberuhigte Bereiche problemlos angefahren werden können.

Der neue „Bus“ ist aus Kostengründen eher ein Lkw, der mit Regalen ausgestattet wird und Platz für über 4000 Medien bietet. Auch die preiswerte Version eines Schwerlastfahrzeuges kostet immer noch 380000 Euro, die gewünschte High-Tech-Ausstattung schlage laut Lorenzen mit zusätzlichen 50000 Euro zu Buche.

Der Geschäftsführer der Aktivregion, Günter Möller, prognostizierte, dass ein Zuschuss von 10000 Euro möglich sei, und die zweite Aktivregion im Kreis, die Aktivregion Ostseeküste, sich wohl mit der gleichen Summe beteiligen könnte.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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