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Gemeinde kehrt zum Hauptamt zurück

Bürgermeister in Schönkirchen Gemeinde kehrt zum Hauptamt zurück

Es ist entschieden: Schönkirchen bekommt ab 2017 einen hauptamtlichen Bürgermeister. Die Gemeindevertretung tagte trotz EM-Spiel und Kieler Woche, um die notwendigen Beschlüsse zu fassen. Nur der Finanzausschussvorsitzende widersetzte sich – aus Kostengründen.

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Der ehrenamtliche Bürgermeister Peter Zimprich schafft sein Amt ab: Die Gemeindevertretung beschloss am Dienstagabend die Rückkehr zum hauptberuflichen Bürgermeister.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Eine Diskussion um die Rückkehr zum Hauptamt gab es keine mehr. Wie berichtet, hatte der ehrenamtliche Bürgermeister Peter Zimprich Mitte Mai seinen Rückzug angekündigt und dies mit der Fülle von Aufgaben begründet, die mit der Erschließung und Vermarktung des neuen Gewerbegebiet-Abschnitts noch wachsen werden. In einem gemeinsamen Antrag hatten deshalb die drei Fraktionen die Änderung der Hauptsatzung angeregt, um wieder eine hauptberufliche Kraft dafür einstellen zu können. Seit der Gründung des Amts Schrevenborn 2007 hatte keine der drei Gemeinden mehr einen hauptamtlichen Bürgermeister gehabt.

Im Lenkungs- und Werkausschuss fiel der Beschluss noch einstimmig. In der Gemeindevertretung gab es nun Protest vom Finanzausschussvorsitzenden Herbert Dethardt (Bündnis 90/Die Grünen): „Das kostet jährlich mindestens 50000 Euro.“ Es sei schwer, dies bei der aktuellen Haushaltslage aufzubringen. Anders als früher habe der hauptamtliche Bürgermeister auch keine eigene Verwaltung hinter sich. Dethardt stimmte deshalb gegen alle Schritte, die der Umsetzung dieses neuen Konzeptes dienten, blieb dabei aber der einzige.

Der Gemeindewahlausschuss wird erstmals am 14. Juli ab 18 Uhr tagen und dann auch offiziell den Termin festlegen, an dem die Schönkirchener ihren Bürgermeister wählen dürfen. Angedacht ist der 13. November.

Die Entwicklung und Vermarktung des neuen Gewerbegebiet-Abschnittes Söhren V soll zwar zu den Aufgaben des neuen Bürgermeisters gehören – die Gemeinde dürfe jedoch nicht warten, bis der da sei. Die Ausgaben für das Vorhaben sollten so schnell wie möglich refinanziert werden. Das mahnte CDU-Fraktionschef Eckhard Jensen an und wünschte sich in dieser Sache Vorbereitung durch das Amt. Dem stimmten auch die anderen Fraktionen zu: Es soll ein Zeitplan für die nächsten Schritte erstellt werden. sel

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