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Lars Winter will ins Rathaus

Bürgermeisterwahl Lars Winter will ins Rathaus

Mit dem selbstbewussten Slogan „Besser. Gemeinsam. Der richtige Bürgermeister“ für Plön wirft Lars Winter nun auch hochoffiziell seinen Hut in den Ring. Er tritt am 3. Juli gegen Amtsinhaber Jens Paustian und den von der CDU unterstützten Einzelbewerber Stefan Meyer zur Wahl um das Bürgermeisteramt in Plön an.

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Der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Norbert Maroses (von links), sowie der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Henning Höppner, Plön/Bösdorf waren die ersten Gratulanten von Lars Winter nach der klaren Nominierung zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Plön.

Quelle: Foto: Kirstin Winter

Plön. Lars Winter wurde mit nur einer Gegenstimme von den Mitgliedern der SPD-Plön/Bösdorf als Kandidat nominiert.

 Was meint Lars Winter mit „besser“? Es sei besser, wenn der zukünftige Bürgermeister über ein breites Netzwerk verfüge, wirbt der SPD-Landtagsabgeordnete für sich und verweist auf seine guten Kontakte und den direkten Draht zu vielen Personen, die im Land Entscheidungen treffen. „Besser“ stehe auch für seine Kernkompetenz – die Finanzen. Das habe er als Kämmerer im Amt Neustadt-Land, als Fachbereichsleiter für Finanzen im Amt Ostholstein-Mitte und als derzeitiger finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag unter Beweis gestellt.

 Mit dem Schlagwort „gemeinsam“ macht Winter deutlich, dass das Amt eines Bürgermeisters seiner Meinung nach nichts für Einzelkämpfer, sondern nur etwas für Teamspieler sei. Nur gemeinsam mit allen Handelnden erziele man die besten Ergebnisse, ist er überzeugt.

 Mit „besser“ und „gemeinsam“ lässt sich zwar ein Wahlkampf eröffnen, aber Winter hat sich auch schon auf die ersten Sachthemen festgelegt. Vor allem die Attraktivität der Stadt liegt ihm am Herzen – „aus der Innenstadt soll wieder eine grüne, aufblühende Wohlfühlmeile mit einem vielfältigen Einkaufsangebot werden“. Das sichere die Existenzgrundlage für inhabergeführte Geschäfte. Außerdem wagt Winter einen Blick in die Zukunft: Er wolle sich für einen städtebaulichen Masterplan einsetzen, der sich nicht von Maßnahme zu Maßnahme hangele, sondern eine Vision von „Plön in 20 Jahren“ habe.

 „Auch wenn Plön schöne Kirchen hat“, so Winter, müsse das Kirchturmdenken ein Ende haben. Was im Schul- und Löschverband sowie beim Tourismus funktioniere, dürfe vor der Verwaltungsstruktur nicht haltmachen: „Warum muss es in einer Stadt zwei Kommunalverwaltungen geben?“, kündigt er für den Fall seiner Wahl das ehrgeizige Projekt Aus zwei mach‘ eins an. Ihm schwebt vor, dass die Plöner Stadtverwaltung und das Amt Großer Plöner See eine Verwaltungsgemeinschaft bilden oder in anderer Form als eine Einheit auftreten werden.

 Seine mit viel Beifall der SPD-Mitglieder bedachte Begründung für seine Bewerbung: „Mich treibt an, dass sich viele Menschen über das Jahr 2020 hinaus in Plön wohlfühlen sollen.“

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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