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Stefan Meyer will ins Rathaus

Bürgermeisterwahl Plön Stefan Meyer will ins Rathaus

„Meine Vorschläge für Plön liegen auf dem Tisch!“ Stefan Meyer hat mit dem Freischalten seiner Internetseite und der Abgabe der erforderlichen mindestens 115 Unterschriften beim Gemeindewahlleiter seinen Hut in den Ring geworfen, und ist nun offizieller Bewerber um das Bürgermeisteramt in Plön.

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Stefan Meyer auf dem Weg ins Plöner Rathaus, um beim Gemeindewahlleiter die erforderlichen 115 Unterschriften abzuliefern. Damit ist Meyer der erste offizielle Herausforderer des Plöner Bürgermeisters Jens Paustian.

Quelle: Peter Thoms

Plön. Auch wenn er sich über die Unterstützung der CDU freut, ist Meyer mit dem Sammeln von Unterstützer-Unterschriften den Weg gegangen, den Einzelbewerber beschreiten müssen. „Ich trete als Plöner und als Stefan Meyer an“, geht der 45-jährige Kripobeamte selbstbewusst in den Wahlkampf um den Chefsessel im Plöner Rathaus.

 Vor der Wahl am 3. Juli stehen für Meyer noch viele Gespräche an: Bei den anderen in der Ratsversammlung vertretenen Parteien will er um Unterstützung für sich werben, und bei Vereinen und Verbänden will er erfahren, wo der Schuh drückt „und Plön noch besser kennenlernen“.

 Auf seiner Homepage hat Meyer schon klare Vorstellungen von dem, was er als Bürgermeister ändern beziehungsweise anschieben möchte: Damit Plöner Firmen mehr städtische Aufträge erhalten, wolle er alle Möglichkeiten des Vergaberechts konsequent nutzen. Je kleiner einzelne Gewerke ausgeschrieben werden, desto eher könne man nur Firmen aus dem Ort um einen Kostenvorschlag bitten.

 Die Öffnungszeiten des Rathauses sind Meyer ebenfalls ein Dorn im Auge: Wenn die reduziert werden, um Sachbearbeitern ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, sei das der falsche Weg. Er wolle sich für einen Serviceschalter stark machen, der Bürgern durchgehend von 7 bis 20 Uhr ermöglicht, ihr Anliegen bei der Stadt vorzutragen.

 Außerdem möchte Meyer verstärkt auf heimisches Know-how zurückgreifen. Beispiel Eutiner Straße: In dem touristisch wichtigen Gebiet habe ein Lübecker Büro die Bauleitplanung erarbeitet – für einen fünfstelligen Betrag. Plöner Tourismusfachleute seien nicht gefragt worden, moniert er. „Das hätten wir gemeinsam mit den Anliegern in der Eutiner Straße alleine hingekriegt, da braucht man nur gesunden Menschenverstand“, ist Meyer überzeugt.

 Im Wahlkampf setzt er auch auf Denkanstöße von außen: „Das braucht Plön“-Postkarten liegen aus und können mit Ideen beschrieben an Meyer geschickt werden.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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