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Stadt wehrt sich gegen Besetzung

Buswartehäuschen Preetz Stadt wehrt sich gegen Besetzung

Fast täglich gibt es Beschwerden im Rathaus in Preetz. Grund: In den Buswartehäuschen am Garnkorb können sich Fahrgäste kaum noch unterstellen, da sie meist schon von anderen Gruppen belegt sind.

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Die Stadt hat in den Buswartehäuschen Schilder aufgehängt, um darauf hinzuweisen, dass die überdachten Areale für Fahrgäste vorbehalten sind.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Gerade Eltern von Schulkindern sorgen sich, dass der öffentliche Alkoholkonsum an dieser stark frequentierten Bushaltestelle „kein gutes Vorbild“ ist, so Bürgermeister Wolfgang Schneider. Jetzt wird die Stadt aktiv.

 Besonders betroffen sei die Bushaltestelle am Netto-Parkplatz, so Schneider. Denn hier müssten viele Schüler der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und des Friedrich-Schiller-Gymnasiums umsteigen. Auch viele Menschen, die in der Innenstadt eingekauft haben, warteten hier auf den Bus. „Und wenn es regnet, stehen sie draußen.“ Denn die Wartehäuschen seien bereits von anderen Gästen belegt – oft mit Bierflasche in der Hand.

 Die Stadt setzt jetzt erst einmal auf eine einfache Lösung: Sie hängt Schilder mit dem Hinweis auf, dass die Wartebereiche den Fahrgästen vorbehalten sein sollen. Dies wird von montags bis freitags auf die Zeit von 7 bis 19 Uhr und sonnabends von 7 bis 13 Uhr begrenzt. Zusätzlich sollen zwei weitere Sitzbänke aufgestellt werden. „Wir werden dann schauen, wie das funktioniert.“

 Auch gegenüber auf der städtischen Parkplatzseite sitzen immer wieder Gruppen in den Buswartehäuschen. Hier sei der Druck allerdings nicht so groß, da es eine Endhaltestelle sei und niemand darauf warte, in den Bus einzusteigen, meint Schneider. Er hat ihnen vorgeschlagen, sich im Mühlenaupark ein Plätzchen auszusuchen. Dort könnte die Stadt dann Bänke aufstellen.

 Die Stadt versuche, gemeinsam mit den Betroffenen eine Lösung zu finden. „Wir können sie ja nicht überall wegjagen.“ Vor einigen Jahren war beispielsweise ein kleiner Unterstand im Harderpark eingerichtet worden. „Die Besucher dort benehmen sich immer ordentlich“, stellt der Bürgermeister fest. Und er hat auch beobachtet, dass inzwischen sogar ein eigenes kleines Beet angelegt worden ist.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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