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Eltern testen Counter Strike und Co.

Computerspiele Eltern testen Counter Strike und Co.

Kinder und Jugendliche sitzen oft stundenlang vor ihrem Computer, an Spielekonsolen und Smartphones, um zu spielen. Das stößt bei vielen Eltern auf Unverständnis. Diese haben nun die Chance, bei einem sogenannten Game-Treff ein Gefühl dafür zu bekommen, was die virtuellen Abenteuer auslösen.

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Oliver Klein, Karen Verweegen (Mitte) und Sonja Sill laden Eltern, Lehrer und Erzieher zum Game Treff ein.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Eltern wüssten häufig gar nicht, was auf den Computern, Spielekonsolen und digitalen Endgeräten ihrer Kinder abläuft, haben Sonja Sill (Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön), Oliver Klein (Leiter der Erziehungs- und Lebensberatung im Kreis Plön) und Karen Verweegen (Leiterin der Stadtbücherei Preetz) festgestellt. Sie holen deshalb den „OKSH-Game-Treff“ nach Preetz.

Was sind das für Spiele? Und was lösen World of Warcraft, Counter Strike und Co. eigentlich bei den Nutzern aus? Das können nicht nur die Mütter und Väter, sondern auch Lehrer, Erzieher und andere Multiplikatoren persönlich ausprobieren. Am Freitag, 6. Oktober, haben sie ab 17 Uhr im Haus der Diakonie in Preetz, Am Alten Amtsgericht 5, die Möglichkeit, die 20 gängigsten Computerspiele zu testen.

"Ein Medienverbot geht gar nicht"

Anschließend wird gemeinsam über Risiken und Gefahren von Computerspielen gesprochen, aber auch über kreative Spielmöglichkeiten und das Lernen durch Games. „Es gibt ja genug Spiele, die die Kinder auch fördern können“, sagt Sonja Sill. Man müsse sich mit den Angeboten auseinandersetzen. „Die Eltern sind oft hilflos“, hat Klein festgestellt. Manche Kinder dürften alles spielen, andere wiederum überhaupt nicht. „Doch ein Medienverbot geht gar nicht.“ Man sollte herausfinden, was die Jugend an den Spielen reizt, und könnte so eventuell Alternativen anbieten.

Der Offene Kanal bietet nicht nur technische, sondern auch medienpädagogische Unterstützung. So erhalten alle Teilnehmer auch schriftliche Tipps für den Umgang mit ihren Kindern.

Der Eintritt kostet 5 Euro. Infos und Anmeldung unter Tel. 04522/743509 oder per E-Mail an sonja.sill@kreis-ploen.de

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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