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Handball ist die klare Nummer eins

DHB-Kempa-Mobil Handball ist die klare Nummer eins

Die Handballeuphorie in Deutschland ist nach dem Gewinn des Europameistertitels groß. Diese Begeisterung will man beim Deutschen Handballbund (DHB) nutzen. Deshalb steigt der DHB jetzt verstärkt in die Nachwuchsförderung ein. Erste Anlaufstation des DHB-Kempa-Mobils war am Sonnabend in Heikendorf.

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Laurenz (links) und Bjarne spielen schon seit einigen Jahren beim Handballnachwuchs des Heikendorfer SV.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Ob er die EM-Spiele der deutschen Mannschaft im Fernsehen verfolgt hat? „Na klar, das war schon cool“, sagt Yannik aus Laboe. Der 14-Jährige kickt eigentlich seit Jahren mit dem größeren Ball auf dem Rasen. Wenn es zeitlich aber passt und sein Freund mitmacht, dann wird er vielleicht in Zukunft auch Handball spielen. Laurenz (11) und Bjarne (10) sind schon erfahrene Heikendorfer Handball-Jungs, die derzeit in der D-Jugend des Heikendorfer SV (HSV) in der Kreisliga antreten. Das jetzige Handballcamp nutzten die beiden, um unter anderem Trickwürfe auszuprobieren. Für Laurenz und Bjarne ist der Handballsport nicht erst seit dem EM-Sieg – gegen Norwegen im Halbfinale und zuvor auch gegen Russland habe man „richtig viel Glück gehabt“ – die klare Nummer eins noch vor dem Fußball.

 Kurze Trainingseinheiten mit Ball, Konditions- und Koordinationsübungen: Unter der Leitung des früheren Linksaußens Mannhard Bech von der Nachwuchsförderung des THW Kiel, der mit den Zebras 1994 und 1995 Deutscher Meister wurde, wuselten in der zur Eventfläche verwandelten Heikendorfer Gemeindesporthalle etwa 100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 17 Jahren an den verschiedenen Stationen. Dazu war für Eltern und erwachsene Besucher ein Mitmachparcours aufgebaut. An einer Handball-Torwand konnte zudem die Treffgenauigkeit getestet werden.

 Die von der Kieler CommEvent Agentur gemanagten Handball-Camps werden schon seit 2002 in Zusammenarbeit mit interessierten Sportvereinen angeboten. Die Idee zu der jetzt erweiterten mobilen deutschlandweiten DHB-Variante, die vom Handballausrüster Kempa gesponsert wird, habe es schon vor der EM gegeben, so Sebastian Offt vom Betreuerteam. „Dass die deutsche Mannschaft in Polen den Titel geholt hat, ist natürlich ein echter Glücksfall für dieses Projekt.“ Die Grundidee ist weiterhin, den Nachwuchs für die Hallensportart zu begeistern. Beim Heikendorfer SV ist laut Sina Wöhlk trotz aktuell neun Jugendteams und insgesamt rund 200 aktiven Nachwuchshandballern noch Luft nach oben. Vor allem die die jüngsten Jungen und Mädchen, die in den sogenannten „Pampersgruppen“ organisierten drei- bis sechsjährigen HSV-Handballkinder, die noch nicht am Punktspielbetrieb teilnehmen dürfen, könnten noch gut Verstärkung gebrauchen.

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