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Deutsche Glasfaser macht weiter

Breitbandausbau in Preetz Deutsche Glasfaser macht weiter

20 Prozent Anschlussquote hat die Deutsche Glasfaser für den Breitbandausbau in Preetz erreicht. Das Doppelte hatte das Unternehmen eigentlich angepeilt. „Ist der Glasfaserausbau am Ende?“, fragte Bürgermeister Björn Demmin. Doch die Firma kündigt an, die Nachfragebündelung zu verlängern.

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Tjark Hartmann (Deutsche Glasfaser, von links), Bürgermeister Björn Demmin und Ausschussvorsitzender Wolf Bendfeldt hoffen, dass das Preetzer Stadtgebiet bald mit schnellerem Internet versorgt wird.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Demmin erinnerte in einem Pressegespräch an die Geschichte zum schnelleren Internet in Preetz. Zunächst habe die Telekom ein Angebot mit dem Ausbau ihrer Kabelverzweiger vorgelegt und von der Stadt gefordert, die Wirtschaftlichkeitslücke von rund 150000 Euro zu übernehmen. „Wir waren schon kurz davor, das Geld in die Hand zu nehmen“, so Demmin. Doch dann habe sich die Deutsche Glasfaser gemeldet und bei einer Anschlussquote von 40 Prozent einen 100-prozentigen Ausbau im Stadtgebiet bis in jedes einzelne Haus angeboten. Die Telekom habe reagiert und ihrerseits ihre Kabelverzweiger ertüchtigt – ohne finanziellen Zuschuss der Stadt.

 „Wir sind positiv gestimmt“, erläuterte Tjark Hartmann, Sales Manager der Deutschen Glasfaser. Innerhalb von nur sieben Wochen mit zwei Wochen Herbstferien und einem Teil der Sommerferien habe man 20 Prozent Akzeptanz erreicht. „Da ist noch Bewegung“, ist er sicher. Das Unternehmen habe deshalb entschieden, die Nachfragebündelung bis zum 17. Dezember auszuweiten. Die Info-Stände bei Sky im Fachmarktzentrum, bei Edeka Schröder, im PTSV-Vereinsheim und im Preetzer IT- und Büro-Service würden wieder geöffnet. Außerdem soll ein Brief an alle Haushalte verschickt und eine Beratung an der Haustür angeboten werden. Man biete außerdem eine Verlosungsaktion an. Der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Wolf Bendfeldt, sieht noch eine Hemmschwelle vor allem bei älteren Preetzern und schlug eine Beratungsstelle am Markt vor.

 Bei der Analyse habe man gesehen, dass es in einigen Wohngebieten zu einer höheren Akzeptanz gekommen sei als in anderen Bereichen, wo die Resonanz geringer gewesen sei, so Hartmann. „Wir prüfen deshalb, ob auch ein Beginn in Teilgebieten möglich wäre.“ Konkreter wollte er sich aber noch nicht äußern. Das müsse zunächst mit der Politik diskutiert werden. Das Unternehmen sei mit Preetz das erste Mal in einer Stadt dieser Größenordnung aktiv. „Wir sind auf einem guten Weg und machen weiter“, so Hartmann.

 Die Deutsche Glasfaser lädt für Montag, 14. November, ab 18 Uhr zu einer weiteren Informationsveranstaltung in die Mensa der Schulen am Hufenweg (ehemals Wilhelminenschule) ein.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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