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Neue Drehleiter einsatzbereit

Haus der Sicherheit Neue Drehleiter einsatzbereit

Jetzt ist es richtig eng in der Fahrzeughalle im Heikendorfer Haus der Sicherheit. Mit der in Betrieb genommenen Drehleiter „DLK 23/12“ stehen für sechs Feuerwehrfahrzeuge nur vier Garagenplätze zur Verfügung.

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Die Drehleiter DLK 23/12 wurde in einem feierlichen Akt in den Fahrzeugfuhrpark aufgenommen.

Quelle: Kuhl

Heikendorf. Bis der von der Gemeinde beschlossene Anbau mit zwei zusätzlichen Stellplätzen steht, muss also reichlich rangiert und quer beziehungsweise draußen geparkt werden. Der Erweiterungsbau nehme langsam Formen an, berichtete Gemeindewehrführer Jens Willrodt während der Jahresversammlung. Ein verbindlicher Zeitpunkt, wann die Polizei mit ihrer personell verstärkten Station die ersten Räume übernehmen will, liege laut Willrodt noch nicht vor. Fakt sei, dass die Aufrechterhaltung eines geregelten Dienstbetriebs während des Um- und Anbaus eine Herausforderung werde.

 In einem feierlichen Akt inklusive Segen von Heikendorfs Pastorin Simone Liepolt war vor der Versammlung die gebrauchte, aus dem Allgäu stammende Drehleiter in Dienst gestellt worden. Bürgermeister Alexander Orth sprach von einem Sicherheitsgewinn für Heikendorfs Bürger und auch für die Einsatzkräfte. Die DLK 23/12, Baujahr 1993, wurde in Eigenleistung für die Bedürfnisse der beiden Heikendorfer Löschtruppen nachgerüstet und ausgestattet. Bis zu 23 Meter können Leiter und Rettungskorb ausgefahren werden. Damit sind nun auch die Hochhäuser im Ernstfall abgesichert. Vorerst acht Aktive aus Alt- und Neuheikendorf können mit der DLK ausrücken, acht weitere sollen demnächst ausgebildet werden. Für Kauf und Nachrüstung musste die Gemeinde rund 75000 Euro bezahlen.

 Die beiden Heikendorfer Ortsfeuerwehren haben zusammen 98 Aktive bei einem Altersschnitt von 37,7 Jahren und einem Frauenanteil von 18 Prozent. Ein Problem bleibe laut Gemeindewehrchef Willrodt die Verfügbarkeit am Tag, da der überwiegende Teil der Einsatzkräfte seinen Arbeitsplatz außerhalb Heikendorfs hat. Die Gemeinde müsse laut Willrodt deshalb zusammen mit der Feuerwehr und ortsansässigen Firmen Strategien entwickeln, die Tagesverfügbarkeit zu stärken. „Wir allein können diese Aufgabe nicht bewältigen.“

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