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Die Kreisstadt als Konzertsaal

Plön Die Kreisstadt als Konzertsaal

Lokal, regional, international – Musik verbindet Menschen. Dieses Motto spiegelte sich schon im Programm des 2. Plöner Musikfests und der 23. Grünen Note wieder. Durch die Kooperation der beiden Großveranstaltungen verwandelte sich die Kreisstadt am Wochenende in einen Konzertsaal.

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Der Chor der Plöner Rodomstorschule begeisterte beim Auftakt des Musikfestes zahlreiche Besucher in der Nikolaikirche.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Kreispräsident Peter Sönnichsen zeigte sich bei seinem Grußwort im Rahmen des Auftaktkonzerts sehr erfreut über die Zusammenarbeit der Kreismusikschule (KMS) und der Stadt Plön. „Das ist ein großer Gewinn für die Kreisstadt.“ Lobende Worte fand er auch für das deutsch-polnische Orchester, das sechs Titel – von der aktuellen James-Bond-Melodie Skyfall über verschiedene klassische Stücke bis zu einer speziellen Version von Beautiful island – nach kurzer gemeinsamer Probe interpretierte. „Auch das ist ein Beitrag für ein friedliches Zusammenleben in Europa.“ Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der KMS Plön, war eine 28 Nachwuchsmusiker starke Delegation der Musikschule Kedzierzyn-Kozle (Schlesien) angereist, die seit 25 Jahren eine Partnerschaft zu den Plönern unterhält.

 Aber auch innerhalb des Kreises Plön wirke die Musik offensichtlich verbindend, betonte Sönnichsen mit Blick auf die weitere Besetzung des 150 Instrumentalisten und zwei Sängerinnen starken Orchesters, in dem auch die Schüler aus fünf Grundschulprojekten (Ascheberg, Plön, Preetz, Schönberg und Wankendorf) und eine Inklusionsgruppe der Lebenshilfe vertreten waren. So gesehen sei der Kreis Plön tatsächlich eine Insel der Glückseligen, nahm Sönnichsen einen Liedtitel auf.

 Neben den Gästen aus Polen, die auch die Plöner Fußgängerzone als Klangstraße am verkaufsoffenen Sonntag bespielten, konnten sich die Bläserklasse Lütjenburg und die Rhythmusgruppe der Preetzer Werkstätten über großen Zuspruch freuen.

 Zusätzlich zu den 30 Konzerten, in denen die KMS an sieben Spielorten vom Prinzenhaus bis zur Nikolaikirche im Jubiläumsjahr ihre Bandbreite und Leistungsfähigkeit hör- und sichtbar unter Beweis stellte, nutzten weitere musikalische Ensembles – der Gemischte Chor, der Shanty-Chor Windjammer, das Symphonische Orchester, der Musikzug, der Chor der katholischen Kirchengemeinde, die evangelische Seniorenkantorei, der Posaunenchor mit Junior Brass – die Gelegenheit, sich beim parallel laufenden Musikfest in Szene zu bringen. Einen besonderen Applaus ernteten die Chöre der Rodomstorschule, die das kleine Festival mit einem großen Auftritt so richtig in Schwung brachten. Die Grundschüler nahmen die zahlreichen Besucher dabei mit auf eine musikalische Reise um die Welt mit Melodien aus dem Karneval der Tiere, der spanischen Weise Juanita, dem israelischen hevenu shalom alejchem und – wie von den Kindern selbst anmoderiert – „dem Renner in allen Klassen“ The lion sleeps tonight. Bürgervorsteher Dirk Krüger freute sich über diesen „fröhlichen Auftakt nach Maß“.

 Den Schlussakkord setzten am Sonntagabend die Preisträger der Musikschule, das Quartett Lotus Eaters (Michel Kruse, Anton Defant, Benjamin Krause und Lasse Kürschner) sowie Lisa Marie Zurstraßen, Domenic Enseroth, Jade Catalena Lehmann und Nils Torben Michelsen mit dem traditionellen Abschlusskonzert im Gartensaal des Prinzenhauses.

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