15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Stadt sucht Alternativen für Mieter

Dorfplatz Raisdorf Stadt sucht Alternativen für Mieter

Am Raisdorfer Dorfplatz in Schwentinental soll sich etwas ändern – soviel ist inzwischen bekannt. Zurzeit sucht die Verwaltung Alternativen für die Mieter aus dem stadteigenen Wohngebäude. Bürgermeister Michael Stremlau rechnet damit, dass dies noch mindestens bis Ende 2018 dauern wird.

Voriger Artikel
1,3 Millionen Euro für die Schulen
Nächster Artikel
Schwartbuck will wachsen

Die Wohnhäuser am Dorfplatz in Raisdorf (rechts) sind sanierungsbedürftig. Ein Architektenwettbewerb soll Entwürfe für etwas Neues bringen. Die Seniorentagesstätte (hinten rechts) könnte dort integriert werden.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Insgesamt 19 Sozialwohnungen befinden sich in Gebäude am Dorfplatz, fast alle sind noch belegt. „Wir setzen ausschließlich auf einvernehmliche Lösungen“, so der Bürgermeister. Zurzeit sei es allerdings schwierig, preisgünstigen Wohnraum zu finden. Das Haus gilt als stark sanierungsbedürftig. In einem Grundsatzbeschluss hatte die Stadtvertretung bereits im vergangenen Juni eine Überplanung angedacht. Dazu sollte ein Wettbewerb ausgeschrieben werden. „Erst wenn sich abzeichnet, dass für die derzeitigen Mieter adäquate Wohnungen gefunden worden sind, wird der städtebauliche Wettbewerb auf den Weg gebracht“, so der Bürgermeister. Der Altbau soll abgerissen und neuer, barrierefreier Wohnraum geschaffen werden.

Schicksal der Seniorentagesstätte noch unklar

Zu klären ist davor noch, ob die heute an Dorfplatz ansässige Seniorentagesstätte in diesen Neubau integriert werden soll oder an einen anderen Standort umzieht – beispielsweise hatte sich das Haus St.Anna angeboten, entsprechend Platz bei seinem eigenen Vorhaben einzuplanen. Nach der jüngst im Sozialausschuss geführten Debatte geht der Bürgermeister davon aus, dass sich die Politik sich für einen Verbleib der Tagesstätte am Dorfplatz aussprechen wird, die dann nur in neue Räume verlagert würde. Die Lage von St. Anna gilt als zu weit abseits.

Da der Umfang der Bebauung noch nicht feststeht, gibt es auch noch keine Aussage darüber, inwieweit dazu möglicherweise der Rand des Dorfplatzes benötigt wird. „Die Bäume sollen nach Möglichkeit erhalten bleiben“, erklärte der Bürgermeister.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3