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Ein Abriss steht nicht zur Debatte

Ehemaliger Bahnhof in Wankendorf Ein Abriss steht nicht zur Debatte

Um Null Uhr in der Nacht zu Donnerstag endete die Abgabefrist für Angebote zum Kauf des ehemaligen Bahnhofs in Wankendorf. Bürgermeisterin Silke Roßmann ist zuversichtlich, dass es zu einem Eigentümerwechsel kommt: Mehrere Umschläge wurden in der Amtsverwaltung abgegeben.

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Mehrere Interessenten haben nach einer Besichtigung des Bahnhofs jetzt Gebote für den Kauf abgegeben.

Quelle: Sven Tietgen

Wankendorf. Am Montag, 18. Juli, berät die Gemeindevertretung in nichtöffentlicher Sitzung über die Angebote. Ob das Gremium hinter verschlossenen Türen bereits zu einer Verkaufsentscheidung kommt, ließ die Gemeindechefin offen. „Es kommt auf die genaue Anzahl und Art der Angebote an. Aber ich bin frohen Muts, dass wir zu einer Lösung kommen“, sagte sie. Für die positive Stimmung sorgte auch ein Besichtigungstermin in der vergangenen Woche. Vor Ort führte sie mehrere Interessenten über das 1428 Quadratmeter große Grundstück. „Das Interesse war eindeutig da, das merkte man auch an den Fragen“, berichtete die Bürgermeisterin. Weiterhin machte sie deutlich, dass ein Abriss nicht zur Debatte steht.

„Wir hatten bereits im April einstimmig in der Gemeindevertretung beschlossen, den Bahnhof zu verkaufen. Sollte es nicht klappen, wird erneut darüber beraten“, stellte Silke Roßmann klar. Ein Verkauf sei unumgänglich, führte sie weiter aus. Hintergrund sind die auf 150000 Euro geschätzten Sanierungskosten, die zum Verkaufsbeschluss geführt hatten. Aktuell ist die Wohnung im Bahnhof vermietet, zudem ist dort die Volkshochschule ansässig, sie feierte kürzlich das 20-jährige Bestehen des Heimatmuseums im Bahnhof. Das um das Jahr 1900 errichtete Gebäude wurde 1993 von der Gemeinde gekauft und gleich renoviert.

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