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Psychiatrie-Klinik schließt Lücke

Einweihung in Preetz Psychiatrie-Klinik schließt Lücke

Die ersten Patienten sind schon eingezogen. Die Nachfrage zeigt den Bedarf für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen im Kreis Plön, die mit der neben dem Kreiskrankenhaus Preetz errichteten Ameos-Klinik gestärkt wird. Der Neubau wurde am Montagnachmittag offiziell eingeweiht.

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Mit dem Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Preetz wurde eine Lücke in der wohnortnahen Versorgung geschlossen. Darüber freuen sich der Leitende Arzt Dr. Daniel Meinecke (von links), Ameos-Krankenhausdirektor Andreas Tüting, Vorstandsmitglied Michael Dieckmann, Vorstandsvorsitzender Axel Paeger, Regionalgeschäftsführer Frank-Ulrich Wiener und Ärztlicher Direktor Dr. Wolf-Rüdiger Jonas.

Quelle: Sonja Paar

Preetz. Bisher betrieb Ameos eine Station mit 22 Betten im Gebäude der Klinik Preetz. Die Kosten für den rund 2040 Quadratmeter umfassenden Neubau der Psychiatrie- und Psychotherapieklinik mit 53 vollstationären Betten sowie 18 Plätzen in der Tagesklinik betragen rund 8,4 Millionen Euro, davon übernehmen Land und Kommunen 6,6 Millionen Euro. 70 Arbeitsplätze entstehen in der neuen Einrichtung.

Abgestimmtes Gesamtangebot

„Jeder dritte Erwachsene erkrankt einmal in seinem Leben an einer psychischen Störung“, erklärte Sozial- und Gesundheitsministerin Kristin Alheit. Die Einrichtungen müssten sich auf steigende Zahlen einstellen. Wichtig sei ein abgestimmtes Gesamtangebot mit vollstationärer, teilstationärer und ambulanter Behandlung, das auch den Erhalt sozialer Bindungen zulasse.

"Gesundheitshauptstadt des Kreises"

Das Leistungsspektrum werde durch die Neueröffnung deutlich erweitert für Menschen, die Hilfe suchen, sagte Axel Paeger, Vorstandsvorsitzender der Ameos-Gruppe. Mit dem Neubau sei die Versorgungslücke im Kreis Plön geschlossen worden. Landrätin Stephanie Ladwig betonte, dass man mit dem Neubau die umfassende wohnortnahe Versorgung sicherstellen könne. „Wir sind die Gesundheitshauptstadt des Kreises und damit weit über die Grenzen hinaus bekannt“, erklärte der Preetzer Bürgermeister Björn Demmin.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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