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Endlich Sand in Sicht

Schönberger Strand Endlich Sand in Sicht

Mit reichlich Verspätung sollen ab Montag, 18. Mai, nun endlich die Strände vor Schönberg aufgefüllt werden. „Es ist mittlerweile Sand in Sicht“, erklärte Bürgermeister Dirk Osbahr im Wirtschaftsausschuss.

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Immer noch auf dem Rasen: die Strandkörbe in Schönberg.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Wie berichtet, hatte die Gemeinde auf die Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamtes für die Vorspülung gewartet, nachdem der ursprünglich geplante Transport mit Lastwagen am Deich untersagt worden war. Inzwischen liegt die Genehmigung vor, doch jetzt ist das Schiff in Dänemark. Osbahr geht aber davon aus, dass ab Montag an der Seebrücke vorgespült wird und der Sand dann von dort aus weiter verteilt werden kann. Das Schiff könne vier Touren pro Tag machen und werde etwa vier Tage benötigen, um 6000 Kubikmeter von Wendtorf nach Schönberg zu bringen.

 Nach der Ausbaggerung der Fahrrinne der Marina liegt zwar noch mehr Sand in Wendtorf bereit, doch für eine größere Menge reichen die finanziellen Mittel in Schönberg nicht. „Wir wissen, dass wir eigentlich mehr Sand brauchen“, sagte Osbahr. Von dem Sand sollen aber fast alle Buhnen etwas erhalten – mit Ausnahme wohl der Buhnen 27 und 28. „Ich hoffe, dass es nach zwei Katastrophenjahren im nächsten Jahr gut läuft“, meinte Osbahr.

 Auf die Frage der SPD-Fraktionsvorsitzenden Antje Klein, warum in diesem Jahr zunächst der Landweg und nicht wie im Vorjahr die Vorspülung vom Schiff aus geplant war, berichtete Osbahr von dem langwierigen Verfahren. Im Herbst sei mit dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) der Landweg besprochen worden, doch nach einem Deichschaden an der Westküste habe das Ministerium um erneute Prüfung gebeten, und das LKN sei dann zum Ergebnis gekommen, dass die Belastung des Deiches zu groß ist und genehmigte nur mit strengen Auflagen. Wegen der Verzögerung habe das LKN dann kurzfristig die Aufstellung von Strandkörben auf dem Rasen erteilt. Das sei aber nur eine Übergangslösung, betonte Osbahr.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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Schönberg
Foto: Frei liegendes Deckwerk zeigt sich vor allem am Strand von Kalifornien zwischen den Buhnen 23 und 25.

Die Strandkörbe in Schönberg, die zuletzt auf dem Asphaltstreifen am Deich gestanden haben, werden ab Donnerstag übergangsweise auf dem angrenzenden Rasenstreifen verteilt. Am Strand, wo sie hingehören, fehlt es noch immer an Sand. Der liegt noch in Wendtorf, denn es hapert am Transport.

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