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Energieeffizienz als gemeinsames Ziel

Netzwerk Region Kiel Energieeffizienz als gemeinsames Ziel

Gemeinde- und Stadtwerke liefern heute nicht mehr nur Energie. Sie beraten ihre Kunden auch über deren effizienten Einsatz. In Schönkirchen hat sich nun das Energieeffizienz-Netzwerk Region Kiel gegründet – gemeinsam will man Kompetenzen verbessern und Erfahrungen austauschen.

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Gemeinsam für effizientere Energienutzung: Die Gründungsversammlung des Netzwerks Region Kiel hat den ersten Schritt gemacht.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Teilnehmer sind die Gemeindewerke Heikendorf, Schönkirchen und Hohenwestedt, die Stadtwerke Neustadt/Holstein, Nortorf, Plön und Rendsburg, die Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön, die EEG (Energie-Einkaufs- und Service-GmbH) sowie die Schwentinentaler Biotechnologiefirma e-nema. Weitere Partner, beispielsweise kleine oder mittelgroße Unternehmen, können noch beitreten. Organisiert wird das Netzwerk von der Energieeinkaufs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, zu der die Werke von Schönkirchen und Heikendorf gehören.

 Die Unternehmen haben bereits beim gerade absolvierten Energieaudit zusammengearbeitet. „Nun wollen wir auch den nächsten Schritt gehen“, erklärt Volker Kock, Geschäftsführer der Gemeindewerke Schönkirchen. Zum einen soll der Verbrauch des eigenen Betriebs noch weiter gesenkt werden – von der Beleuchtung im Büro bis zu den Pumpen bei der Wasserförderung beispielsweise oder der Heizung von Schwimmbad-Wasser. Davon sollen sowohl der Kunde als auch die Umwelt profitieren.

 Über einen Zeitraum von drei Jahren werden die Teilnehmer sich regelmäßig treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Dabei werden sie begleitet von Bernd Meier, dem ehemaligen Geschäftsführer der Stadtwerke Schwentinental, der nun als speziell zertifizierter energietechnischer Berater tätig ist. Die Organisationsform entspricht dem vom Bundesumweltministerium geförderten Programm „Lernendes Energieeffizienznetzwerk 100plus“. Die Gründung in Schönkirchen gehört zu den ersten zehn bundesweit innerhalb dieses Programms.

 Die erworbene Kompetenz wollen die kommunalen Versorger dann gerne weitergeben – beispielsweise an ihre gewerblichen Abnehmer. „Wir wollen nicht nur Energie liefern, sondern über den vernünftigen Einsatz beraten“, erklärt Kock. Als „Dienstleister rund um den Energieeinsatz“ bezeichnet Bernd Meier die Gemeinde- und Stadtwerke und meint: „Sie müssen Vorreiter sein.“

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