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Kreis Plön besonders sicher

Kriminalitätsstatistik Kreis Plön besonders sicher

Wer im Kreis Plön lebt, wohnt in der sichersten Region Schleswig-Holsteins. Die Kriminalitätsstatistik für 2014 weist erneut die geringste Anzahl von Diebstählen, Betrügereien und Gewaltdelikten im Vergleich zur Bevölkerungszahl aus.

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Ein Bild, dass sich Beamten der Kriminalpolizei im Kreis Plön häufig bietet: Die Statistik bilanziert 298 Wohnungseinbrüche.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Plön. Der Leiter der Polizeidirektion Kiel, Thomas Bauchrowitz, nannte am Donnerstag bei der Vorstellung der Statistik eine weitere markante Zahl. Seit 2004 sind die angezeigten Straftaten um 22 Prozent gesunken. Ein Problem sind allerdings die Wohnungseinbrüche, die Bauchrowitz zu einem Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit erklärte. Die Zahl der Einbrüche wuchs im Jahresvergleich von 241 auf 298. Vor allem die Randgemeinden der Landeshauptstadt sind davon betroffen.

 Ähnlich die Tendenz bei Autoaufbrüchen. Es gab 431 Anzeigen, 68 mehr als 2013. Statistisch plünderten Autoknacker jedes 282. Fahrzeug im Kreis Plön. Aus dem Rahmen fiel Preetz im Zusammenhang mit Fahrraddiebstählen, die um 40 Prozent auf 133 Fälle anwuchsen.

 Von den 6353 bekannt gewordenen Straftaten konnten die Beamten nur 48,2 Prozent aufklären. Im Vorjahr waren es 50,2 Prozent. Damit liegt die Aufklärungsquote unter dem Landesdurchschnitt von 51,2 Prozent. Die cleversten Kriminalisten ermitteln allerdings in Lütjenburg. Hier fanden die Beamten in 63,6 Prozent der Fälle den Täter. Ähnlich gut war das Ergebnis in der kleinsten Stadt des Kreises bereits 2013. Ähnlich erfolgreich war die Polizei in Plön, wo 58,5 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden.

 Die Polizei registrierte so wenig Körperverletzungen wie seit sieben Jahren nicht mehr. Ihre Zahl sank deutlich von 689 auf 599. Die Raubtaten blieben mit 22 Delikten leicht über dem Vorjahreswert von 20.

 Wie sieht der durchschnittliche Straftäter aus, von denen die Polizei im vergangenen Jahr 2512 ermittelte? Es sind überwiegend Männer. Ein Drittel von ihnen war bereits vorbestraft. Knapp die Hälfte lebt in der Gemeinde, in der sie auch straffällig geworden sind, weitere 21 Prozent wohnen im Kreis Plön. Nur 1,2 Prozent haben ihren Wohnsitz im Ausland. Besonders auffällig sind Jugendliche und Heranwachsende. Sie machen nur knapp acht Prozent der Bevölkerung aus, sind aber für 23 Prozent der Taten verantwortlich. Die Polizei verbucht das als „entwicklungstypisch“ für diese Gruppe.

 Die Rauschgiftkriminalität schlug mit 168 Taten zu Buche. 112 der Anzeigen standen mit Cannabisprodukten in Verbindung. 2014 gab es keinen Drogentoten im Kreis Plön.

 Die Sachbeschädigungen gingen um 689 Fälle auf 865 Anzeigen zurück. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Preetz aus (von 140 auf 110).

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Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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