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Erneut Sonderzüge

Kiel-Schönberg Erneut Sonderzüge

Zwischen Kiel und Schönberger Strand fahren immer häufiger Sonderzüge – auch am kommenden Wochenende wieder zu den Baltic Beach Days. Die Initiative Pro Bahn Probstei hofft, dass es Ende des Jahres endgültig grünes Licht für die Reaktivierung der Strecke gibt.

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Hoffen, dass bald nicht nur Sonderzüge zwischen Kiel und Schönberg fahren: Stefan Hirt (links) und Felix Franke.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Vom Hamburger Hauptbahnhof in gut zwei Stunden direkt zum Schönberger Strand“, freut sich Felix Franke, einer der Sprecher von Pro Bahn und Organisator der Baltic Beach Days mit Windsurf-Cup und breitem Rahmenprogramm, dass die Verbindungen nun auch im Online-Portal der Deutschen Bahn zu finden sind. Nicht nur am Sonnabend, 8., und Sonntag, 9. August, sondern auch bereits am Freitag, 7. August, fahren jeweils drei Züge von Kiel zum Schönberger Strand und zurück. „Ein tolles Angebot“ lobt Franke die Zusammenarbeit mit Nah.SH und der DB. Unter www.nah.sh/aktuell/neuigkeiten/sonderfahrten-zu-den-baltic-beach-days steht der komplette Fahrplan.

 Zuletzt war ein Sonderzug von Kiel zum Seebrückenfest nach Schönberg gefahren. „Der war voll besetzt“, sagt Stefan Hirt, ebenfalls Sprecher von Pro Bahn Probstei. Zur Kieler Woche gab es einen neuen Rekord. Nach 1900 Fahrgästen im Jahr 2012 , 3000 im Jahr 2013 und 2700 im Jahr 2014 waren es jetzt 4036.

 Nach einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hoffen Franke und Hirt, dass Ende des Jahres endgültig die Weichen für den regulären Betrieb auf der Strecke Kiel-Schönberg gestellt werden. Die von allen Bundesländern geforderte Erhöhung der Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr soll auf der ersten Sitzung des Vermittlungsausschusses nach der Sommerpause Thema sein. Dann soll eine Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Meyer gegründet werden. Nach abschließenden Entscheidungen von Bundesrat und Bundestag könnte die Erhöhung der Mittel, die für den Betrieb der Strecke benötigt werden, Ende 2015 klar sein. Hirt hat alle Mitglieder des Vermittlungsausschusses angeschrieben: „Da muss sich etwas bewegen.“

 Wie berichtet, liegt die vom Land beschlossene Reaktivierung „auf Eis“, weil die Regionalisierungsmittel bisher nicht erhöht worden sind. Die Initiative Pro Bahn Probstei hatte im vergangenen Jahr innerhalb von vier Wochen fast 3000 Unterschriften für „Hein Schönberg“ gesammelt und sie zusammen mit einigen Bürgermeistern Minister Meyer übergeben.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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