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Rechte Hand für Lehrer und Schüler

Erste Schulassistentin in Selent Rechte Hand für Lehrer und Schüler

An der Albert-Schweitzer-Schule in Selent ist mit Henriette Krumbeck jetzt die erste schulische Assistentin im Einsatz. „Lehrer während des Unterrichts unterstützen und den Schulkindern helfen“, beschreibt die 28-jährige Kielerin ihr Aufgabenfeld. Sie ist künftig für rund 140 Grundschüler zuständig.

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Schulleiter Roland Reimer freut sich über die erste schulische Assistentin Henriette Krumbeck, die seit Beginn des neuen Schuljahres im Grundschulbereich der Albert-Schweitzer-Schule unterstützend im Einsatz ist.

Quelle: Christoph Kuhl

Selent. Das Amt Selent/Schlesen als Schulträger geht damit neue und vor allem eigene Wege, wie Amtsvorsteherin Ulrike Raabe gestern bei der Vorstellung von Henriette Krumbeck erklärte. Zwar finanziert das Land alle rund 500 zumeist von Kiel ausgeschriebenen Schulassistenz-Stellen zu 100 Prozent. Die Trägerschaft und damit die Regie beispielsweise schon beim Bewerbungsverfahren habe das Amt laut Ulrike Raabe aber nicht aus der Hand geben wollen.

 Einziger Nachteil an diesem Modell sei der damit verbundene Verwaltungsaufwand. „Aber das haben wir bewusst in Kauf genommen. Unsere Hauptzielsetzung ist es, den Schulstandort Selent weiter attraktiv zu halten“, so Amtsvorsteherin Raabe.

 Für den unkomplizierten und schnellen Ablauf gab es ein Sonderlob von Schulleiter Roland Reimer. Noch während der Sommerferien wurden die Bewerbungsgespräche geführt, um pünktlich zum Schuljahresbeginn mit der neuen Personalkraft starten zu können. Die Bandbreite der eingegangenen 35 Bewerbungen reichte vom Berufskraftfahrer bis zum Hochschulabsolventen. Letztlich sprach sich der Schulträger für die gelernte Ergotherapeutin Henriette Krumbeck aus. Sie wird in einer Praxis in Kronshagen einmal wöchentlich weiterhin in der Kindertherapie im Einsatz sein, ist unter anderem auch ADHS-Trainerin für Kinder und Jugendliche. Die vielfältige fachliche Qualifikation der neuen Mitarbeiterin werde man laut Reimer nach einer Eingewöhnungszeit bis zu den Herbstferien dann gezielt einsetzen und auch für die Präventionsarbeit nutzen.

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