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„Essbarer Schulhof“ fürs Gymnasium

Heikendorf „Essbarer Schulhof“ fürs Gymnasium

Das Heikendorfer Gymnasium gestaltet seinen Schulhof neu. Der eher triste Platz soll sich zu einem Gartengelände mit Spielangeboten verwandeln. Zum Auftakt wurden jetzt in einem neu angelegten Beet Pflanzen und Obstbäume gepflanzt.

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Oberstufenschüler des Biologie-Profilfachs brachten unter Anleitung von Landschaftsgärtner Jens Matthiesen und seinemTeam die ersten Pflanzen und Bäume in den Boden.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Oberstufenschüler des Biologie-Profilfachs griffen zu kleinen Pflanzschaufeln und brachten unter Anleitung von Landschaftsgärtner Jens Matthiesen unter anderem Brombeeren, Erdbeeren und Spalierobst unter die Erde. Unter dem Titel „Essbarer Schulhof“ wird das von Schülern, Lehrern und Eltern gemeinsam entwickelte Konzept in den nächsten Monaten schrittweise umgesetzt. Neben Obstbäumen und heimischen Früchten als Herzstück des Projekts werden auf dem Schulhof auch neue Spielgeräte zum Klettern, Hangeln, Balancieren aufgebaut.

 Die Schüler seien von Beginn an aktiv in die Neugestaltung eingebunden, erklärte Philipp Kraft, Koordinator an der Heinrich-Heine-Schule, beim jetzigen Projekt-Startschuss. Die Verzahnung mit dem Biologieunterricht würde für eine zusätzliche Identifikation sorgen. Lena Duggen, Auszubildende bei Jens Matthiesen, wird den Heikendorfer Schülern als Gartenpatin zur Seite gestellt. In Zusammenarbeit mit dem heimischen Landfrauenverein sollen zudem künftig einmal jährlich die geernteten Pausenhof-Produkte in der Schulküche verarbeitet werden.

 Die Neugestaltung hat mach Schulangaben ein Kostenvolumen von mindestens 20000 Euro. Der Kreis Plön als Schulträger hat bereits signalisiert, den Fallschutz für die Klettergerüste zu übernehmen. Weitere Mittel steuert der Verein der Freunde und Förderer des Heikendorfer Gymnasiums bei. Ein Teil des Erlöses aus dem Schüler-Weihnachtsbasar fließt ebenfalls in das Projekt. Damit sei laut Schulkoordinator Kraft aber erst ein Viertel der Gesamtkosten abgedeckt. Die Schule ist deshalb auf der Suche nach weiteren Sponsoren und Privatspendern, die von der Idee des „essbaren Schulhofes“ begeistert sind. Bis Ende des laufenden Schuljahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Eine nächste größere Aktion ist am 29. Juni anlässlich des Sozialen Tages geplant. uhl

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