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22 Meter hohes Papierlager

Evers-Frank-Gruppe Preetz 22 Meter hohes Papierlager

Die Evers-Frank-Gruppe möchte ihren Betrieb im Gewerbegebiet Wakendorf in Preetz noch erweitern. Geplant ist der Bau eines 22 Meter hohen Papierlagers auf der letzten freien Fläche Richtung Norden. Einer dafür notwendigen Änderung des Bebauungsplans stimmte der Ausschuss für Bauplanung zu.

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Die Evers-Frank-Gruppe will am nördlichen Ende ihres Betriebsgeländes ein Papierlager bauen.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Die Bauvoranfrage hatte das Unternehmen im August eingereicht. Bisher setze der Bebauungsplan eine maximale Firsthöhe von zwölf Metern fest, erläuterte Bürgermeister Björn Demmin. Damit sollte ein übergangsloser Anbau an vorhandene Gebäude und Hallen in gleicher Höhe ermöglicht werden, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Zur Straße hin sei lediglich eine Höhe von acht Metern zugelassen. Da sich das Bauvorhaben mit einer Höhe von 22 Metern nicht in die vorhandene Bebauung einfüge und eine Befreiung von den Vorgaben nicht zulässig sei, sei eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Der Ausschuss fasste einstimmig ohne Diskussion den entsprechenden Aufstellungsbeschluss.

Ersatz für die "Rasselbande"

Ebenfalls einstimmig sprach sich der Ausschuss für einen Aufstellungsbeschluss zur B-Plan-Änderung am Ragniter Ring aus. Auf dem bisherigen Gelände des stillgelegten Verkehrsübungsplatzes soll, wie berichtet, ein Kindergarten-Neubau als Ersatz für den jetzigen DRK-Kindergarten Die Rasselbande entstehen. Der Altbau könnte nur mit erheblichem Aufwand saniert werden. „Auf dem Verkehrsübungsplatz übt keiner mehr mit dem Moped“, stellte Ausschussvorsitzender Rüdiger Koch (CDU) lapidar fest. Im hinteren Bereich könnte außerdem eine Wohnbebauung entstehen.

 Der Beschlussvorschlag der Verwaltung, die rund 3000 Quadratmeter große Fläche des jetzigen Kindergartens als Wohnbaufläche freizugeben und mit dem Verkauf zur Finanzierung des Neubaus beizutragen, stieß jedoch auf Widerspruch. Mario Drews (SPD) schlug vor, das Grundstück als Vorratsfläche für eventuell notwendige Kindergarten-Erweiterungen oder für Anbauwünsche der benachbarten Friedrich-Ebert-Schule freizuhalten. „Wir wissen doch nicht, was in zwei, drei Jahren ist – dann hätten wir aber eine eigene Fläche, auf der wir sofort loslegen könnten.“ Diese Meinung wurde auch von den anderen Ausschussmitgliedern geteilt. Nun soll noch einmal die Schulleitung nach ihren Vorstellungen befragt werden.

 Kein Bedarf für neues Rathaus

Diskutiert wurde auch über die Fläche der alten Lagerhalle gegenüber vom Bahnhof, auf der eine Wohnbebauung geplant ist. Die Politiker hatten überlegt, einen Bereich für mögliche Verwaltungsneubauten freizuhalten. „Brauchen wir wirklich noch Flächen für die Verwaltung?“, fragte Koch. „Ich habe mitnichten den Wunsch, dort ein Rathaus zu bauen“, entgegnete der Bürgermeister. Die geforderte Barrierefreiheit könne man auch durch Umbauten im alten Gebäude hinbekommen. Vorrangig sei, dass das Gebiet entwickelt werde. Gabriele Guschewski-Bär von der Stabsstelle Stadtplanung berichtete, dass es bereits Gespräche mit einem möglichen Investor gegeben habe. Sie gehe davon aus, dass zur Januarsitzung des Ausschusses erste Konzepte vorgelegt werden können.

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