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Feiern für den guten Zweck

Family-Days in Preetz Feiern für den guten Zweck

Gleich zwei Tage lang wird in Preetz für den guten Zweck gefeiert. Am Freitag wurden die „Family-Days“ eröffnet, die am Sonnabend, 2. Juli, von 12 bis 22 Uhr weitergehen.

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Bürgermeister Björn Demmin (links) und Propst Erich Faehling lieferten sich unter den Augen von Streetworker Rüdiger Wiese ein heißes Duell an der Mini-Tischtennisplatte.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Auf dem Cathrinplatz wartet ein buntes Programm mit Live-Musik, Tischtennis, Karussells und Tombola auf die Besucher.

 Es ist die zweite Auflage der Benefizveranstaltung, die Streetworker Rüdiger Wiese im vergangenen Jahr mit einem Fußballturnier und Live-Musik auf dem Marktplatz für den Wunderraum der Schule am Kührener Berg gestartet hatte. In diesem Jahr wird Tischtennis gespielt. Ziel des Streetworkers ist es, mehr Menschen in die Vereine zu locken. Der Erlös der Family-Days ist für Familien in Not bestimmt, die unbürokratisch Unterstützung bei der Diakonie beantragen können. Die Schausteller spenden 25 Prozent ihres Reinerlöses, dazu kommen die Einnahmen aus der Tombola mit vielen gespendeten Preisen.

 Die Diakonie habe sich schnell von der Idee des Streetworkers überzeugen lassen, erzählte Propst Erich Faehling in seiner Andacht. „Mehr im Vorübergehen hat er gesagt: Ach übrigens, ich mache wieder ein Fest.“ Kirche und Stadt, Schausteller und Musiker wollten gemeinsam bedürftigen Menschen helfen. „Wir hören ganz besonders hin, wenn jemand sagt: Hilfe tut Not.“ Hilfe sei nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance: Wer anderen ein Licht anzünde, für den werde es auch immer ein bisschen heller. „Das Leben legt uns manchmal Menschen vor die Füße – wir sollten nicht daran vorbeigehen, sondern uns um sie kümmern.“

 Als am Freitag um 12 Uhr der Glockenschlag von der Stadtkirche herüberklang, war der Cathrinplatz noch mäßig besucht. Doch Bürgermeister Björn Demmin zeigte sich in seiner Eröffnungsansprache angesichts des großen Angebots für Jung und Alt optimistisch, dass sich das am Nachmittag schnell ändern würde. Er freue sich, dass der Multifunktionsplatz mit Leben gefüllt werde, und bedankte sich bei Rüdiger Wiese und Magda Lange von der Diakonie, dass sie mit ihrem Netzwerk diese Veranstaltung auf die Beine gestellt hatten. Ein Dank ging auch an Jens Krabbenhöft für die Bühnentechnik.

 „Musikalisch ist für jeden Geschmack etwas dabei: von der FSG-Bigband bis zu KellerKaos“, betonte Demmin. Außerdem präsentierten sich neben der PTSV-Tischtennissparte auch das Freiwilligenzentrum und die Schuldnerberatung.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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