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Mit Pinsel und Maus kreativ sein

Ferienprojekt in Preetz Mit Pinsel und Maus kreativ sein

Auch in den Ferien drücken sie die Schulbank: „Mit Pinsel und Maus“ arbeiten Mädchen und Jungen von zehn bis 14 Jahren in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz. In dem Ferienprojekt im Rahmen der Aktion „Kultur macht stark“ lernen sie den Umgang mit Farben und Computer.

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Fenya (vorne), Kristin und Annina haben viel Spaß beim Malprojekt in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Angeboten wird das Programm von den beiden Kinderbuchillustratoren Astrid Krömer und Wolfgang Slawski in einer Kooperation mit Kreisvolkshochschule Plön, SOS-Kinderdorf als Betreiber der offenen Ganztagsschule und Schule. Dabei malen die jungen Künstler mit Temperafarbe erst Hintergrundbilder und anschließend einzelne Motive, die abfotografiert und am Computer bearbeitet werden.

 „Zunächst lernen sie, wie man Farben mischt und welche Farben sich am besten mischen lassen“, erklärt Astrid Krömer. Nach der Einführung in die Grundlagen der Malerei durften die Teilnehmer loslegen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Ein festes Thema wird dabei nicht vorgegeben. „Aber wir geben schon Tipps wie Unterwasserwelt oder Weltall“, so Astrid Krömer. „Motive wie Wasser, Landschaft oder Himmel bilden einen ruhigen Hintergrund“, fügt Wolfgang Slawski hinzu.

 Vom Malraum wechseln die Teilnehmer regelmäßig in den Computerraum, wo sie mit dem Bildbearbeitungsprogramm Gimp vertraut gemacht werden. Dort können sie ihre Motive auf den Hintergrund legen, experimentieren, duplizieren, vergrößern oder Farben verändern. Bei Kristin (14) springen erst zwei, dann mehrere Delfine aus dem blauen Wasser. Fenya (12) schneidet gerade mit dem Computerprogramm eine Eule aus, die später auf einem Stamm sitzen soll.

 Es sei schön zu sehen, wie schnell die Kinder lernen und zu Ergebnissen kommen, erklärt Astrid Krömer. Im normalen Kunstunterricht in der Schule sei das gar nicht möglich. „Und sie erfahren, dass sie am Computer nicht nur spielen, sondern auch kreativ sein können“, sagt Slawski. „Ich finde es toll, dass man das Bild am Computer verändern kann und trotzdem sieht, dass es selbstgemalt ist“, meint Kristin. Und Annina (12) freut sich, „dass man noch Effekte reinmachen kann“.

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