21 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
MPI ein Glücksfall für die Forschung

Plöner Institut feiert MPI ein Glücksfall für die Forschung

Als "Glücksfall für die Forschung" sieht der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Martin Stratmann, die wissenschaftlichen Einrichtungen des Instituts für Evolutionsbiologie in Plön. Am Montag wurde in einem Festakt das Jubiläum "125 Jahre biologische Forschung in Plön" gefeiert.

Voriger Artikel
Drei Tage feiern am Schönberger Strand
Nächster Artikel
Kritik an Plöner Kita-Plänen

Festakt zum Jubiläum des MPI Plön

Quelle: Ralph Böttcher

Plön. Spitzenforschung von internationaler Bedeutung – „kann das in einer Kleinstadt wie Plön funktionieren?“ Die Frage beantwortete der geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts (MPI), Prof. Arne Traulsen, mit einem klaren Ja. Die Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität in Kiel gewährleiste das. Viele Schleswig-Holsteiner würden das Plöner Max-Planck-Institut gar nicht kennen, räumte er ein. Deshalb sei man bestrebt, sich stärker in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Ministerpräsident Daniel Günther, der zum ersten Mal das Institut besuchte, versprach: "Wir werden die Hochschulen dabei unterstützen, innovative Studiengänge und Strukturen aufzubauen."  Exzellente Wissenschaft sei von grundlegender Bedeutung für Schleswig-Holstein, sagte Günther. „Bei uns stimmen die Voraussetzungen für beides.“ Augenzwinkernd fügte er hinzu, das Plöner Institut halte sich wohl deshalb mit der Außenwerbung zurück, um ungestört arbeiten zu können.

Bürgermeister Lars Winter schwärmte von der „guten Partnerschaft“ zwischen dem Max-Planck-Institut und der Stadt. Das Dreifach-Jubiläum – 125 Jahre biologische Forschung, 100 Jahre Zugehörigkeit zur Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (später Max-Planck-Gesellschaft) und zehn Jahre MPI für Evolutionsbiologie – sei „von großer Bedeutung“.

Die idyllische Lage des Instituts begeisterte auch Prof. Martin Stratmann. Plön sei aus der Sicht der Zentrale in München wie ein „gallisches Dorf“. Kluge Köpfe hätten stets dafür gesorgt, dass hier erfolgreich geforscht werden könne. „Wissenschaft braucht ein Ökosystem“, sagte Stratmann, „das ist in diesem Fall die CAU.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3