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150 Schweine verendet

Feuer auf Gut Bredeneek 150 Schweine verendet

Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Etwa 150 Schweine erstickten oder verbrannten am frühen Sonnabendmorgen in einem Feuer auf Gut Bredeneek. Etwa 50 Tiere konnten gerettet werden.

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Feuerwehrmänner trieben immer wieder Schweine aus dem brennenden Stahl.

Quelle: Dirk Schneider

Lehmkuhlen. Als die Feuerwehr gegen 4.50 Uhr vor Ort eintraf, habe der Stall bereits im Vollbrand gestanden, erklärte Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Dirk Hohnbeen. Das Feuer sei nach ersten Erkenntnissen durch einen technischen Defekt im Lüftungssystem des Stalls ausgelöst worden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Ein Großteil der Schweine verendete sofort, rund 25 weitere mussten wenig später aufgrund ihrer Verletzungen von einem Veterinärmediziner getötet werden. Trotzdem sei es den Atemschutzgeräteträgern gelungen, im Rahmen des ersten Löschangriffs immer wieder lebende Schweine aus dem brennenden Gebäude herauszutreiben. Mittels Drehleiter und weiteren Löschmannschaften, die auch zusätzliche Zugänge in die Stallwände schlugen, wurden die Flammen von möglichst vielen Stellen aus parallel bekämpft.

Hier finden Sie Bilder vom Brand auf Gut Bredeneek.

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Für die Wasserversorgung diente ein Regenwasserrückhaltebecken in unmittelbarer Nähe. Eine zusätzliche Leitung wurde vorsorglich zur 800 Meter entfernt Spolsau aufgebaut. Aufgrund der Windstille habe kaum die Gefahr eines Übergreifens des Feuers auf die benachbarten Stall- und Wirtschaftsgebäude oder der Biogasanlage bestanden, erläuterte Kreisfeuerwehrpressewart Gerhard Bock. Nach etwa 90 Minuten war das Feuer gelöscht. Insgesamt waren amtsübergreifend 150 Feuerwehrleute aus zehn Wehren im Einsatz. Einer von ihnen wurde laut Polizeiangaben während des Löscheinsatzes leicht verletzt. Er musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Veterinäre und Brandermittler haben den Einsatzort übernommen. Brandursache und Schadenshöhe stehen noch nicht fest

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