25 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Standortsuche geht weiter

Feuerwehr-Gutachten Standortsuche geht weiter

Kommt nun die Lösung für die Probleme der Raisdorfer Feuerwehr? Zur Sitzung des Hauptausschusses in Schwentinental am Montag, 25. April, ab 18 Uhr im Rathaus steht das Gutachten zu möglichen neuen Standorten und Baukosten erstmals im öffentlichen Teil auf der Tagesordnung.

Voriger Artikel
Asphalt fehlerhaft aufgetragen
Nächster Artikel
U-Boot und Ehrenmal ohne Gelbschimmer

Der Platz wird eng, wenn die Feuerwehr in Raisdorf samt Fahrzeug mit der Drehleiter ausrückt. Außerdem sind Vorplatz und Bahnhofsstraße oft einfach zugeparkt.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Die Mängel des Raisdorfer Feuerwehrgerätehauses an der Bahnhofstraße fallen selbst einem unbedarften Besucher ins Auge: Zusätzliche Verstrebungen verstärken von innen die Ecken. Orkan Christian hatte im Oktober 2013 die Decke der Waschhalle einstürzen lassen, bei der darauf folgenden Untersuchung fielen auch diese statischen Mängel auf. Doch die Probleme gehen darüber hinaus: Für die Fahrzeuge der heutigen Generation ist es eigentlich zu eng. Eng wird es für die ausrückenden Fahrzeuge auch auf der Bahnhofstraße bei Lieferverkehr und parkenden Autos vor den dort ansässigen Geschäften. Und die bei Alarm eintreffenden Feuerwehrleute haben kaum Möglichkeiten, ihren eigenen Wagen abzustellen und kommen dabei noch den schon ausrückenden Einsatzfahrzeugen in die Quere, da es nur eine Zufahrt gibt. Auf diese Faktoren hat die Feuerwehr schon mehrfach hingewiesen. Dort hofft man schon lange auf einen Neubau an einem günstigeren Standort.

 Zehn verschiedene Möglichkeiten dafür wurden in dem Gutachten untersucht, darunter Flächen am Dütschfeldredder/B 202, am Fernsichtweg und in der Lise-Meitner-Straße. Nicht alle davon sind auch im Besitz der Stadt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Ortsteil Raisdorf, da Klausdorf mit seinem Gerätehaus am Dorfplatz bereits abgedeckt ist. Es wird aber auch die Option eines gemeinsamen Daches angesprochen. Eine Erweiterung der heutigen Fläche wurde ebenfalls betrachtet.

 Unter den weiteren Tagesordnungspunkten des Hauptausschusses ist auch ein Antrag der Grünen Fraktion: Darin wird vorgeschlagen, dass Stadtvertreter künftig zum Gesellschafterausschuss der Stadtwerke Schwentinental beigeladen werden. Damit soll mehr Transparenz geschaffen werden. Die Stadtwerke sind komplett Eigentum der Stadt Schwentinental.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3