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Höchste Punktzahl im Kreis Plön

Feuerwehr Fiefbergen Höchste Punktzahl im Kreis Plön

Sie sind im Einsatz die Besten: Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Fiefbergen bestanden die vierte Stufe in der Leistungsbewertung Roter Hahn des Landesfeuerwehrverbands mit einer besonders guten Leistung. Sie erreichten die höchste Punktzahl im Kreis Plön.

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Ist der Autofahrer verletzt? Einsatzleiter Udo Schröder-Kantim nimmt unter den Augen von Prüfungsleiter Hans Günter Wichelmann Kontakt zum Fahrer auf.

Quelle: Nadine Schättler

Fiefbergen. Gerade mal vier von insgesamt über 100 freiwillige Feuerwehren im Kreis Plön haben sich bisher an die vierte Stufe der Leistungsbewertung herangetraut. „Das ist schon etwas ganz Besonderes“, erklärte Hans Günter Wichelmann, Leiter der fünfköpfigen Prüfungskommission des Kreisfeuerwehrverbands. Erhöhte Anforderungen etwa bei der technischen Übung machen das Erreichen der Punktzahlen in dieser Prüfung besonders schwer. „Die vierte Stufe vom Roten Hahn ist schon so etwas wie die Champions League“, sagte Wichelmann. Insgesamt gebe es in der Leistungsbewertung des Landesfeuerwehrverbands fünf Schwierigkeitsstufen und eine Sonderstufe für die allerhöchste Auszeichnung. Die Stufe drei, so Wichelmann, werde bei den Feuerwehren im Kreis Plön häufiger abgenommen, die Stufe vier so gut wie nie. Allein die Bedingungen vor einer Abnahme sind besonders hoch: Mindestens die Hälfte der Aktiven müssen die Truppführerausbildung sowie eine Ausbildung in Erster Hilfe nachweisen. Als Besonderheit gibt es im praktischen Teil eine Höhenrettung und eine sogenannte Selbstrettung, bei der sich in Fiefbergen ein Feuerwehrmann vom Dach einer Hofstelle abseilen musste. „Kleine Fehlerchen passieren ja immer irgendwo“, beurteilte Wichelmann das einsatztaktische Vorgehen der Freiwilligen Feuerwehr Fiefbergen.

 Bei der Abnahme der technischen Prüfung auf dem Firmengelände von Armin Stoltenberg ging es etwas ruhiger zu. Dort lag ein Baum quer auf dem Dach eines alten Autos, der Fahrer saß allerdings noch drin. „Hier geht es darum, die Person ohne Hilfe von hydraulischen Geräten so schonend wie möglich aus dem Fahrzeug zu holen“, erklärte der Prüfungsleiter. Wehrführer Udo Schröder-Kantim zeigte sich am Ende stolz über das gute Ergebnis: „Die Feuerwehr Fiefbergen hat die Leistungsbewertung Roter Hahn in der Stufe vier mit 503,4 Punkten bestanden. Damit hat die Wehr das beste Ergebnis im Kreis Plön erreicht.“

 Nach der offiziellen Punktevergabe gab es für die Aktiven noch einige Ehrungen. Das Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Christian Hamann. Für langjährige Mitgliedschaften dankte der Wehrführer außerdem Susanne Mattis (zehn Jahre), Matthias Krohe (20 Jahre) und Lothar Mader (30 Jahre).

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