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Vorfreude auf den Bahnhof

Fiefbergen Vorfreude auf den Bahnhof

Rund 30 Bürger, weniger als erwartet, waren in Fiefbergen der Einladung von AKN Eisenbahn AG und Nah.SH gefolgt, um sich über den Stand der Planung zur Reaktivierung der Bahnstrecke Kiel-Schönberger Strand zu informieren. Damit startete eine Reihe von sechs Informationsveranstaltungen.

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Informierten die Bürger in Fiefbergen über den Stand der Planungen für die Reaktivierung der Bahnstrecke Kiel-Schönberger Strand (von links): Projektverantwortlicher Heiko Metzger (von links), AKN-Vorstand Wolfgang Seyb, Lukas Knipping von Nah.SH und Bürgermeisterin Silke Lorenzen.

Quelle: Astrid Schmidt

Fiefbergen. Nach dem optimistischen Zeitplan könnte „Hein Schönberg“ ab 2020 im Stundentakt fahren. Wie berichtet, reaktiviert die AKN im Auftrag von Nah.SH die Eisenbahnstrecke von Oppendorf bis Schönberger Strand. Die Arbeiten erfolgen den Erläuterungen von AKN-Vorstand Wolfgang Seyb in zwei Schritten: Bereits in diesem Monat beginnt zum einen die reine (genehmigungsfreie) Instandsetzung der Strecke (alte Schienen raus, neue rein). Nach dem sogenannten Planfeststellungsbeschluss folgen dann die Ausbauarbeiten, die der Genehmigung unterliegen (Bahnsteige, Modernisierung nach aktuellen Standards mit Licht- und Sicherungstechnik).

Ursprünglich nicht mal ein Haltepunkt geplant

Bürgermeisterin Silke Lorenzen begrüßte das positive Signal ausdrücklich. Zunächst sollte Fiefbergen gar keinen Haltepunkt bekommen, nun komme sogar ein Bahnhof mit einem zweiten Gleis. Sie hoffe, dass nun auch alle Grundstücksverhandlungen gut verlaufen. Denn: „Das wichtigste ist Frieden im Dorf“, sagte die Bürgermeisterin.

Heiko Metzger, Projektverantwortlicher bei der AKN, skizzierte den zeitlichen Ablauf. Demnach werde die AKN den Planfeststellungsantrag Anfang 2018 stellen, die Prüfung werde dann mit Mitte des Jahres in Anspruch nehmen, bevor die Bürger dann einen Monat lang alle Unterlagen einsehen und dazu entsprechend Stellung nehmen können. Mit der Erörterung und Bearbeitung vergehen weitere Monate, mit einem Beschluss rechne man nicht vor Ende 2019, so Metzger.

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