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Pläne gehen voran

Fischereimuseum Heikendorf Pläne gehen voran

Bis zum fertigen Fischereimuseum in Heikendorf ist es noch ein weiter Weg, denn bis jetzt ist nicht einmal die Standortfrage abschließend geklärt. Trotzdem herrscht Optimismus beim Förderverein: Die nächsten Termine für Ausstellungen stehen – und mit der Projektskizze in den Hand können nun Zuschüsse beantragt werden.

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Die Projektskizze ist fertig: Jochen Kewitz (links, Trägerverein), Designerin Marion Jahnke und Gerd Krasemann (Förderverein) präsentieren stolz das Werk, mit dem nun Zuschüsse eingeworben werden sollen.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. „Wir sind einen großen Schritt weiter, aber die entscheidenden liegen noch vor uns“, so beschrieb es der Vorsitzende des Fördervereins Fischereigeschichte Möltenort, Gerhard Draasch, in der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend. Eine wichtige Etappe war die Gründung des Trägervereins, da die Gemeinde Heikendorf aus finanziellen Gründen nicht selbst Träger werden will. Die Gemeinnützigkeit des Trägervereins Erlebniszentrum Fischereiwelt Möltenort ist inzwischen anerkannt worden.

 Mit der druckfrischen Projektskizze bekamen die Mitglieder außerdem den Schlüssel in die Hand, der zum notwendigen Geld verhelfen soll. Wie diese Arbeit künftig zwischen den beiden Vereinen aufgeteilt wird, werde gerade in enger Abstimmung entwickelt, so Gerd Krasemann (Förderverein) und Jochen Kewitz (Trägerverein).

 Bürgermeister Alexander Orth bedauerte, dass sich die Gemeindevertretung noch nicht auf einen Platz für das Museum festlegen wollte – für ihn ist das Hafenmeistergebäude an der Südmole „der ideale Standort“. Doch „dicke Bretter brauchen lange, bis sie durchbohrt werden.“

 Mit seinen Inhalten will der Verein aber schon vor dem fertigen Museum auf sich aufmerksam machen. Nächste Gelegenheit dazu ist der Weltfischbrötchentag am 2. Mai, dazu soll eine Ausstellung im Freya-Frahm-Haus in Laboe ab 4. Juni kommen, sowie am 12. Juli das Stadtteilfest in Kiel-Wellingdorf. Um sich dabei professionell zu präsentieren, müssen aber noch neue, witterungsbeständige Stellwände und aufrollbare Plakate beschafft werden. Für möglichst anschauliche Exponate werden außerdem Modellbauer gesucht, nicht nur für die mobile Ausstellung. „Wenn das Haus fertig ist, muss es ja auch gefüllt werden“, blickte Jürgen Lehmkuhl schon einmal voraus.

 Geplant sind außerdem weiterhin Vorträge zu maritimen Themen – „gerne auch in der Ferienzeit, weil wir damit ja auch Touristen ansprechen wollen“, so Krasemann. Er bedauerte allerdings, dass diese bisher nur ein kleines Publikum fanden. Deshalb regte er an, eine Litfaßsäule oder Vergleichbares am Strand aufzustellen, an der sich Touristen über aktuelle Veranstaltungen im Ort informieren könnten.

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