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Schwimmende Häuser für Laboe

Floating Homes Schwimmende Häuser für Laboe

Vielleicht schon 2019 könnte es im Hafen von Laboe schwimmende Häuser geben. Der Bauausschuss war zumindest sehr angetan von den den „Floating Homes“, die das Matthäi Bauunternehmen nahe des Jachthafens Baltic Bay errichten möchte. Zugestimmt wurde auch der Planung neuer Wohnflächen im Oberdorf.

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Solche schwimmenden Häuser könnte es schon bald in Laboe geben.

Quelle: David De Lossy

Laboe. Einstimmig beschloss der Bauausschuss die Aufstellung des Bebauungsplans 35A für das Gebiet „nordöstlich des bestehenden Jachthafens Baltic Bay“. Dort strebt das Bauunternehmen aus Verden an der Aller die Ausweisung von sechs bis sieben Liegeflächen am Steg H für schwimmende Häuser an. Die Hausboote sollen vor allem als Ferienwohnungen genutzt werden.

Wenn die Genehmigungsphase rund ein Jahr dauern würde, „wären wir glücklich“, sagt Mirco Temp vom Matthäi Bauunternehmen. Dann könnte noch Ende 2018 oder Anfang 2019 der Bau beginnen. Die reine Bauphase schätzt Temp auf dreieinhalb Monate, sodass die „Floating Homes“ zur Saison 2019 fertig sein könnten. Erfahrungen damit hat das Unternehmen unter anderem schon in Hamburg gesammelt, wo seit 2014 sieben solcher Häuser eines etwas anderen Typs am Victoriakaiufer in Hammerbrook schwimmen.

Weiterer Wohnraum soll im Laboer Oberdorf entstehen. Dazu wurde die Aufstellung des Bebauungsplans 10A für das Gebiet „Oberdorf-Anger“ beschlossen. Der Eigentümer des Grundstücks Großer Hof 1-3 hatte eine Änderung des Bebauungsplans beantragt, um dort statt der bisherigen Hofstelle eine Wohnbebauung zuzulassen. Möglich wären dort zwei größere und ein kleineres Gebäude mit insgesamt bis zu 28 Wohnungen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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