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Mit viel Lebensfreude auf Platz zwei

Fotowettbewerb der Ersatzkassen Mit viel Lebensfreude auf Platz zwei

Zur Einschulung bekam Susanne Paasch ihre erste Kamera. Inzwischen richtet die 30-Jährige aus Schwentinental ihr eigenes Atelier ein. Bundesweite Aufmerksamkeit bekam ihre Arbeit durch den Fotowettbewerb der Ersatzkassen, wo sie mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde.

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Susanne Paasch richtet gerade ihr erstes eigenes Atelier in Schwentinental ein.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. „Was kann Selbsthilfe?“ war die Themenstellung bei der jüngsten Ausschreibung des Verbands der Ersatzkassen (VDEK), zu der Paasch fünf Bilder einschickte. Der Wettbewerb richtete sich an Studierende und frische Absolventen der Fachrichtungen Foto und Design. Ihre Serie wurde von der Jury mit dem zweiten Preis unter knapp 100 Teilnehmern belohnt. „Bei meiner fotografischen Arbeit lernte ich starke Menschen kennen, die mir gezeigt haben, was Eigeninitiative und Selbsthilfe bewirken können“, erklärt die Schwentinentalerin. Die fünf Bilder, die sie mit „Lebensfreude“ betitelt hat, zeigen jeweils Menschen mit einem Handicap, die auf verbliebene Stärken setzen und trotzdem das Leben genießen – beispielsweise ein Paar beim Tanzen oder beim Ausflug. Sie erzählen eine ganze Geschichte und vermitteln Emotionen, ohne sentimental zu werden. Die fünf Fotos entstanden im Rahmen ihrer Masterarbeit, die einen gesamten Lebenszyklus und ganz vielfältige Formen der menschlichen Existenz in ungewöhnlicher Bildsprache zeigt. Auch beim ersten Fotowettbewerb des VDEK vor fünf Jahren hatte Susanne Paasch schon teilgenommen und ebenfalls den zweiten Preis gewonnen.

Bild: "Lebensfreude" hat Susanne Paasch ihren Bilderzyklus zum Thema "Was kann Selbsthilfe" betitelt.

"Lebensfreude" hat Susanne Paasch ihren Bilderzyklus zum Thema "Was kann Selbsthilfe" betitelt.

Quelle: Susanne Paasch

Susanne Paasch ist in Kiel geboren und in Schwentinental aufgewachsen. Ihre erste Kamera, die von der Einschulung, „war noch mit Film. Es war immer sehr spannend, auf das Ergebnis zu warten“, erinnert sie sich. Nach der Schule machte Paasch zunächst eine Fotografen-Ausbildung in Kiel, wo sie Erfahrungen bei ganz unterschiedlichen Betrieben sammeln konnte. Anschließend studierte die Fotografin Kommunikationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Nun hat sie sich selbstständig gemacht und richtet sich in Schwentinental, in der Bahnhofstraße 12, ein eigenes Atelier ein. Am 29. September will Paasch ihr Geschäft offiziell mit einer Vernissage ab 18.30 Uhr eröffnen. Am 30. September steht das Atelier dann von 11 bis 17 Uhr zur Besichtigung für alle offen. Damit möchte sie auch die Hemmschwelle vor einem möglichen Fotografenbesuch senken. In Zukunft hofft sie besonders auf Kunden, die auch Lust haben auf das „etwas andere Bild“, das kreative Portrait, für das sie sich dann gerne Zeit nehmen will.

Die besten Wettbewerbsbeiträge hat der VDEK inzwischen zu einer Ausstellung zusammengestellt, die nach der Eröffnung in Berlin auf Tournee durch alle Bundesländer gegangen ist. Ab 31. Oktober wird „Das ist Selbsthilfe“ für vier Wochen im Kieler Rathaus zu sehen sein.

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