14 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Bürgerbegehren läuft weiter

Freibad Schwentinental Bürgerbegehren läuft weiter

Die Bürgerinitiative für das Freibad Schwentinental wertet den Sanierungsbeschluss der Stadtvertretung als ihren Erfolg. „Die Stadtvertreter haben kalte Füße bekommen“, hieß es. An dem Bürgerbegehren will die Initiative dennoch festhalten.

Voriger Artikel
Behrensdorf ist wieder ganz sicher
Nächster Artikel
Grundsteinlegung für neue Schule

Wird ab September 2018 saniert: Freibad in Schwentinental.

Quelle: Uwe Paesler

Schwentinental. „Die Stadtvertreter haben einen Beschluss gefasst, den sie jederzeit kippen können“, meint Sarah Lossau. Ein Bürgerentscheid hingegen sei zwei Jahre bindend. „Wir wollen vermeiden, dass die neue Stadtvertretung nach der Kommunalwahl sagt, die ganze Sanierung sei ihnen zu teuer.“

Mehr als 2700 Schwentinentaler hatten das Bürgerbegehren unterschrieben. Am Mittwoch fassten die Stadtvertreter überraschend den Grundsatzbeschluss zur Sanierung, bevor die Unterschriften für einen möglichen Bürgerentscheid geprüft werden konnten.

Eine Fortsetzung des Verfahrens würde keine zusätzlichen Kosten verursachen, erklärte Lossau. Es wäre lediglich eine Formalie. Nach der Prüfung der Unterschriften durch die Verwaltung würde das Bürgerbegehren den Stadtvertretern zur Beratung vorgelegt. „Wir wollen, dass die Stadtvertreter für unser Bürgerbegehren die Hand heben, damit sie sich ihren Entschluss für den Erhalt des Freibades nicht anders überlegen können.“

Bürgermeister Michael Stremlau nannte die Bedenken der Initiative im Hinblick auf die Kommunalwahl 2018 „abenteuerlich“. Der Beschluss der Stadtvertretung sei auch ohne Bürgerbegehren verbindlich. Man werde zügig mit den Vorbereitungen für die Sanierung beginnen, es würden entsprechende Aufträge vergeben. „Das drehen wir dann nicht einfach wieder zurück.“ Eine Aufhebung durch eine neue Stadtvertretung nach der Wahl schloss er aus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3