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Tourismuskonzept als Ziel

Schönberg Tourismuskonzept als Ziel

Mit professioneller Hilfe möchte Schönberg ein Tourismus- und Ortsentwicklungskonzept erarbeiten. Das beschlossen die Gemeindevertreter am Donnerstagabend einstimmig, die Erhöhung der Kurabgabe dagegen fand nur die Zustimmung von CDU und EIS.

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Nach den verspäteten Sandvorspülungen in Schönberg stehen inzwischen alle 740 Strandkörbe an Ort und Stelle.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Nach langwierigen Diskussionen und unterschiedlichen Anträgen hatten sich die Fraktionen letztlich im Planungsausschuss auf einen Kompromiss beim Weg zu einem Tourismuskonzept geeinigt, der nun allgemeine Zustimmung fand. Damit wird Bürgermeister Dirk Osbahr beauftragt, drei Moderatoren beziehungsweise Büros aufzufordern, am 8. September im Planungsausschuss ein „Konzept zur Begleitung der Gemeinde im Prozess Schönberg 2030“ einschließlich eines Angebotes vorzustellen. Außerdem soll Osbahr für das Projekt, das insgesamt auf 100000 Euro veranschlagt wird, einen Förderantrag stellen. Ein Eigenanteil von 25000 Euro wird aus dem Haushalts- und Wirtschaftsplan 2015 bereitgestellt. Der Restbetrag soll in den Plan für 2016 eingestellt werden. Vorgesehen ist, das Projekt in Modulen aufzubauen, wobei möglichst nur die ersten Schritte professionell begleitet werden sollen.

 Wie vom Wirtschaftsausschuss empfohlen, wurde gegen die Stimmen der SPD beschlossen, die Kurabgabe für 2016 und voraussichtlich noch zwei weitere Jahre in der Hauptsaison (1. Mai bis 30. September) je Übernachtung und Person von 2,20 auf 2,50 Euro zu erhöhen. In der Vor- und Nachsaison soll der Satz aber unverändert bei 1,10 Euro bleiben. Die Jahreskurabgabe wird von 44 auf 50 Euro erhöht. Statt derzeit zu 62,38 Prozent sollen die Aufwendungen für die öffentlichen Einrichtungen des Kurbetriebs und Veranstaltungen dann zu 76,74 Prozent gedeckt sein. Die Strandbenutzungsgebühr bleibt unverändert.

 Antje Klein (SPD) bezeichnete die Erhöhung als ein „ganz schlechtes Zeichen“ und bekräftigte: „Wir bleiben dabei – Erhöhung der Kurabgabe erst dann, wenn die Qualität des Angebots wieder besser ist und alle Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft sind.“ Jürgen Cordts (EIS) sprach dagegen von einer „moderaten Erhöhung“, er hatte auch für eine Erhöhung der Kurabgabe in der Nebensaison plädiert.

 Nach den mehrfachen Verzögerungen bei den Sandaufspülungen stehen seit Ende Juni nun wieder alle Strandkörbe am Strand. Nach Angaben des Leiters des Tourist-Services, Folkert Jeske, stehen 392 Strandkörbe am Schönberger Strand und 348 in Kalifornien. Von den insgesamt 740 Strandkörben sind 463 Saisonkörbe und 277 Tageskörbe. Zehn weitere Strandkörbe stehen in der Fußgängerzone.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
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