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Schönbergerin ist ein Teil der EM

Fußball Schönbergerin ist ein Teil der EM

Janne Lükemann aus Schönberg wird am Donnerstagabend beim Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft vor dem VIP-Bereich stehen und die Gäste empfangen. Die 20-Jährige arbeitet als Volunteer bei dem riesigen Sport-Event in Frankreich.

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Helfen bei der EM in Marseille: Felix aus Bamberg und Janne aus Schönberg.

Quelle: Janne Lükemann

Schönberg/Marseille. Aus über 2100 Kandidaten, die sich für den Job als Volunteer in Marseille beworben hatten, war sie mit ausgewählt worden. Dort war beziehungsweise ist sie für den reibungslosen Ablauf der sechs Spiele im zweitgrößten Stadion Frankreichs, dem Stade Velodrome (67394 Sitzplätze), verantwortlich. „Im Bereich Ticketing drucke ich im Ticketschalter die Karten für die Fans aus, kontrolliere diese am Stadioneingang oder weise den Fans im Stadion den Sitzplatz zu. Beim Spiel Polen gegen die Ukraine war ich für diese Aufgabe in der VIP-Lounge und habe die Frau von Robert Lewandowski gesehen“, erzählt Janne Lükemann, die HSV-Fan ist und selbst aktive Fußballerin und Trainerin war.

Janne Lükemann freut sich riesig, „ein Teil dieser Europameisterschaft zu sein und mal hinter die Kulissen solch eines Events zu blicken“. Da über 146 Länder unter den Volunteers in den Spielstätten sind, trifft sie nicht nur auf Franzosen, sondern hat jetzt viele internationale Bekanntschaften. Ein „Gänsehautmoment“ war für sie, als die Franzosen am 15. Juni ihre Nationalhymne gegen die Albaner schmetterten. Das erste Spiel (Russland gegen England) bleibt ihr vor allem wegen der vielen Ausschreitungen in Erinnerung.

„Es ist ein Traum wahr geworden“, sagt sie zum Halbfinale Deutschland gegen Frankreich. Sie ist sehr gespannt auf das Spiel, „wenn ich mit unseren Deutschen schon ein wenig Heimat schnuppere“. Es gibt aber ein Problem: „Falls wir wirklich gewinnen sollten, kriege ich allerdings sicher von vielen französischen Freunden Ärger, unter anderem von meiner Gastfamilie, die mir schon spaßig droht.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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