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Fußgängerzone wird neu gestaltet

Schönberg Fußgängerzone wird neu gestaltet

Die lange vorgesehene, mehrfach umgeplante Neugestaltung der Fußgängerzone in Schönberg hat begonnen. Am Montagmorgen rollte der erste Bagger zur Vorbereitung der Erneuerung des Lindenplatzes an. Bürgermeister Dirk Osbahr hofft, dass noch vor dem Weihnachtsmarkt das Gesamtprojekt abgeschlossen werden kann.

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Bevor die Arbeiten zur Umgestaltung in der Schönberger Fußgängerzone begannen, gab es zunächst eine Baubesprechung mit Bürgermeister Dirk Osbahr (links).

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Wir wollen zusammen mit dem Anleuchtfest am Sonnabend, 28. November, die Einweihung der Fußgängerzone feiern“, sagte Osbahr. „Ob das gelingt, werden wir sehen“, ergänzte er. Denn möglich werde das nur, wenn alles für die Bauarbeiten rechtzeitig geliefert wird und das Wetter mitspielt.

 Die Neugestaltung kostet insgesamt rund 330000 Euro. Dafür wird nicht nur der Lindenplatz komplett umgestaltet, es werden auch die Beleuchtung sowie die Wasser- und Stromanschlüsse verbessert. Wegen der Arbeiten wird die Beleuchtung des gesamten Bereichs für die nächsten sechs bis acht Wochen abgestellt. Künftig werden dann auch Bodenstrahler die Fußgängerzone erhellen. Erste Absperrungen wurden schon am Montag aufgebaut, es soll aber immer eine Gasse am Rand für Passanten frei bleiben, versicherten Bauleiter Michael Elbert und seine Mitarbeiter.

 Am Montag wurde zunächst begonnen, das alte Pflaster auf dem Lindenplatz herauszureißen. Noch in dieser Woche sollen auch die Stufen auf dem Platz verschwinden, damit dort eine große Ebene entsteht. „Der Lindenplatz bekommt mehr Fläche“, erklärte Osbahr.

 Ein großer Teil der Arbeiten erfolgt unterirdisch. Es soll zum Beispiel künftig keine Kabelbrücken mehr geben, über die Fußgänger stolpern könnten. Dazu wurden am Montag bereits die ersten Gräben ausgehoben, in denen die Leitungen verlegt werden sollen.

 Bei den Vorsitzenden der drei Fraktionen, die jahrelang immer wieder über das Thema in der Gemeindevertretung diskutiert haben, löste der Beginn der Umgestaltung vor allem Erleichterung aus. „Die Weichen waren konzeptionell und finanziell so gestellt, dass in 2013 die Maßnahme hätte umgesetzt werden können, insofern bin ich froh, dass es jetzt endlich losgeht. Die Fußgängerzone muss das Herzstück und der Erlebnisbereich der Gemeinde bleiben. Neue Sitzbänke zum Verweilen und eine gute Beleuchtung tragen mit dazu bei“, sagte Antje Klein (SPD). Peter Ehlers (CDU) hofft, dass das Projekt rechtzeitig vor Weihnachten umgesetzt werden kann. Von der Neugestaltung des Bereichs erwartet er „eine Aufwertung der Fläche“. Jürgen Cordts (EIS) erklärte: „Es wurde Zeit, dass die langen Beine, die die Politik manchmal bei uns hat, endlich kürzer werden, und man nun sehen kann, dass etwas passiert. Zu hoffen bleibt, dass die Verschönerung auch mehr Leute in die Fußgängerzone zieht. Dafür bedarf es aber noch einiger weiterer gestalterischer Elemente.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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