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Garantie für die Schwimmhalle

Laboe Garantie für die Schwimmhalle

Die Laboer Gemeindevertretung hat bei Gegenstimmen der Wählergemeinschaft (LWG) beschlossen, die Meerwasserschwimmhalle mindestens bis Ende Oktober 2017 weiter zu betreiben.

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Die Schwimmhalle wird solange von der Gemeinde weiter betrieben, bis das Gutachten vorliegt und ausgewertet ist.

Quelle: Astrid Schmidt

Laboe. Außerdem beschlossen die Ortspolitiker ein Gutachten über die Schwimmhallenversorgung in den beiden Amtsbereichen Probstei und Schrevenborn in Auftrag zu geben. Dieser Beschluss basiert auf Anträgen der SPD- und der Grünen-Fraktion. Wie berichtet, wollten beide Fraktionen damit „Planungssicherheit für Schulen und Vereine“ schaffen. Die LWG wies darauf hin, dass sich eine Auswertung des Gutachtens, für das an diesem Abend erst mehrheitlich die Auftragserteilung beschlossen wurde, über Jahre hinziehen könnte. Denn über dieses Gutachten sollen alle 20 Probstei-Gemeinden und die drei Kommunen des Amtes Schrevenborn beraten und beschließen. Um den Auftrag für diese Untersuchung endgültig erteilen zu können, ist noch der Förderbescheid des Ministeriums abzuwarten, was nach Auskunft von Amtsdirektor Sönke Körber noch „zwei bis drei Wochen“ dauern könne.

 Die LWG brachte das Dilemma klar auf den Punkt: „In Sachen Schwimmhalle waren wir bisher entscheidungsunfähig. Wir müssen endlich einen festen Zeitpunkt festsetzen. Wir eiern schon jahrelang herum, und mit diesem Beschluss eiern wir weiter“, schimpfte Oliver Nazareth (LWG). Sein Fraktionsvorsitzender Carsten Leonhardt erinnerte daran, dass es nach dem Bürgerentscheid und der Vorstellung des Bürgerbades das oberste Ziel gewesen sei, den Schwimmhallenbetrieb an einen Betreiber zu übergeben und zwar bis zum 30. September diesen Jahres. „Es gibt seitens des Fördervereins bisher nicht eine Idee“, nahm Leonhard Bezug auf die derzeit noch laufenden Gespräche hinter verschlossenen Türen.

 Die CDU betonte, es sei wichtig, die vom Gutachten erwarteten Zahlen vorliegen zu haben. „Dann kann ich auch entscheiden“, sagte Jörg Erdmann. Er enthielt sich bei der Abstimmung, ebenso wie sein Parteikollege Günther Petrowski. Die LWG, die zuvor namentliche Abstimmung gefordert hatte, stimmte geschlossen gegen den Antrag, Grüne, GAL und SPD hatten mit 15 Stimmen die Mehrheit. „Wir wollen mit diesem Beschluss Vorsorge treffen für den Fall, dass die derzeit laufenden Verhandlungen zwischen der Bürgermeisterin und dem Förderverein scheitern“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Volkmar Heller.

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