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Gemeinschaftsschule wird größer

Schönberg Gemeinschaftsschule wird größer

Von einem „Grundstein für eine gute Bildung“ sprach Bildungsministerin Britta Ernst, bevor sie mit Schulverbandsvorsteher Helmut Wichelmann und Schulleiter Wolfgang Wittmaack am Dienstag den Grundstein für den 6,1 Millionen Euro teuren Anbau der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg legte.

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Schulverbandsvorsteher Helmut Wichelmann (von links), Bildungsministerin Britta Ernst und Schulleiter Wolfgang Wittmaack ließen sich bei der Grundsteinlegung von Jan-Niklas helfen.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Die Schule wird ein völlig neues Gesicht erhalten“, erklärte Wichelmann. Dann sei die Zeit der Provisorien endlich vorbei. An der Gemeinschaftsschule, an der im vergangenen Jahr der erste Jahrgang der neuen gymnasialen Oberstufe startete, entstehen in einem zweigeschossigen Neubau neun Klassenräume (drei davon als Ersatz für die durch den Bau weggefallenen Räume), zwei Fachräume (Kunst und Gestalten), ein offenes Lernzentrum für die Oberstufe, einige Gruppenräume und eine große Aula mit einer Bühne und 500 Plätzen, die auch für die Theatervorführungen sowie andere Anlässe genutzt werden kann.

 Ende des Jahres könnte Richtfest sein, nach den Sommerferien 2017 soll der Neubau bezogen werden. Nach diesem Bauabschnitt werde noch ein neues Verwaltungsgebäude folgen, kündigte Wichelmann an.

 Die Ministerin erinnerte an die Entscheidung für die gymnasiale Oberstufe und dankte für „die Weitsicht“. In der Schülerzeitung habe sie gelesen, diese Schule schlafe nie, hier sei immer etwas los. „Ihr Engagement ist vorbildlich“, lobte sie. Britta Ernst sprach unter anderem von einem „vorbildlichen IT-Konzept“ an der Gemeinschaftsschule Probstei. „Ich hatte gehofft, dass Sie uns etwas mitbringen würden“, meinte Wichelmann und verwies darauf, dass für weitere Pläne noch viel mehr Geld benötigt werde. Schönbergs Bürgermeister Dirk Osbahr betonte, der Schulstandort sei auch „ein Faktor für die Entwicklung der Region“. Seit es konkret geworden sei mit dem Ausbau der Schule, „merken wir, dass Baugrundstücke wieder viel stärker nachgefragt sind“.

 Bevor die Ministerin zusammen mit Wichelmann und Wittmack den Grundstein legte, füllten die beiden Schülerinnen Rieke Leber und Hanna Makoben aus dem elften Jahrgang die Schatulle mit einigen Gegenständen, die sie für die Nachwelt konservieren wollten. Das waren zunächst Fotos aller Schüler, mit denen auch der Lebens- und Modestil der heutigen Zeit dokumentiert werden sollen. Es folgten unter anderem ein Plakat vom Schultheater, eine Ausgabe der Kieler Nachrichten („um zu zeigen, was die Welt heutzutage bewegt“), Kreide als „aussterbendes Produkt“, ebenso Bargeld und zuletzt ein Quietsche-Hund aus Plastik. „Vielleicht heißen wir ja in Zukunft die Plastikzeit“, meinte Rieke Leber.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
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