23 ° / 11 ° Gewitter

Navigation:
Hilfreiches aus Hoheits Hand

Prinz von Preußen in Plön Hilfreiches aus Hoheits Hand

Wie spreche ich den Gastgeber richtig an? Diese Frage beschäftigte am Freitag so manchen Besucher, der der Einladung zur Präsentation des Landreiseführers Holsteinische Schweiz und des Büchleins „Prinzeninsel Plön – ein Streifzug durch die Geschichte“ gefolgt waren.

Voriger Artikel
Künstlermuseum wird Baudenkmal
Nächster Artikel
Steuerberater aus Laboe angeklagt

Allerhand zu berichten: Seine königliche Hoheit Georg Friedrich Prinz von Preußen, Caroline Backmann, Leiterin der Touristinfo Plön, sowie Verleger Eckhard Voß (von links) präsentierten den Landreiseführer Holsteinische Schweiz sowie das brandneue Info-Büchlein und auch einen Flyer zur Prinzeninsel Plön nebst einem Begleitbuch zu einer Sommerausstellung im Niedersächsischen Bauernhaus.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Seine Königliche Hoheit Georg Friedrich Prinz von Preußen hatte nicht nur das Niedersächsische Bauernhaus für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt, sondern nutzte auch die Gelegenheit, mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus ins Gespräch zu kommen.

 Und das funktionierte sehr schnell, denn schon in seiner Begrüßungsrede brach der Chef des Hauses Hohenzollern und des vormals regierenden Preußischen Königshauses das Eis, indem er die Verspätung seiner Ehefrau Sophie und der fünf Wochen alten Tochter Emma Marie wegen eines dringenden Windelwechsels entschuldigte. Zudem erklärte er: Er selbst reagiere auf Königliche Hoheit, höre aber lieber Prinz oder Herr von Preußen.

 Das Engagement für den Reiseführer habe auch einen Hintergrund: Nachdem die Insel seit 1921 verpachtet gewesen sei, wolle man dieses Juwel im Großen Plöner See nun wieder selbst bewirtschaften. Dafür habe man im Herbst 2013 die Prinzeninsel Betriebs GmbH gegründet, die sich künftig um die Gastronomie und die Landwirtschaft kümmern werde. „Wir sind derzeit damit beschäftigt, ein nachhaltiges touristisches Konzept zu entwickeln.“ Es sei die richtige Zeit, sich auf die Ursprünge zu besinnen, erklärte von Preußen. So habe sein Ururgroßvater Wilhelm II. die Prinzeninsel 1901 auch als privates und familiäres Erholungsgebiet zunächst gepachtet und 1910 schließlich gekauft. Soweit wolle man natürlich nicht gehen. Die Insel bleibe öffentlich zugänglich, schließlich sei das ja auch der Sinn eines Ausflugslokals. „Aber wir wollen mit zusätzlichen Angeboten die Schwerpunkte auf den Naturerlebnisraum einerseits und die Geschichte andererseits legen. Mit einem Prinzeninsel-Streifzug und einem komprimierten Faltblatt zur Historie sei nun ein Anfang gemacht.

 Ein weiteres wichtiges Projekt sei die Vernetzung und hier komme der Landreiseführer Holsteinische Schweiz ins Spiel. „Dieses Projekt ist auch ein Netzwerkinstrument, um die Menschen aus der Region zusammenzubringen“, betonte Herausgeber Eckhart Voß. Insgesamt habe man mit über 100 Partnern zusammengearbeitet.

 „Herausgekommen ist ein kleines Buch, das den Lesern Lust macht, das Land zu entdecken“, lobte Landrätin Stephanie Ladwig. Und Caroline Backmann, Leiterin der Touristinfo Plön hob hervor: „Die Begeisterung für die Region, in der andere Urlaub machen, wird von Menschen gelebt und in vielen Beiträgen auf 200 Seiten abgebildet.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige