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Postfeld bedauert "Totalverweigerung"

Glasfaser-Ausbau Postfeld bedauert "Totalverweigerung"

Die Gemeinde Postfeld fühlt sich abgehängt: Trotz zahlreicher Bemühungen von Bürgermeister Uwe Leiner gibt es keine Nachbesserung beim geplanten Glasfaserausbau. So bleiben viele ohne Möglichkeit, sich an das schnelle Netz anzuschließen, was in der Sitzung der Gemeindevertretung für Empörung sorgte.

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Beim Ausbau des Glasfasernetzes fühlt sich Postfeld benachteiligt.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Postfeld. Postfeld gehört zu den 46 Gemeinden, die sich im Zweckverband Breitbandversorgung zusammengeschlossen haben – mit dem Ziel einer durchschnittlichen möglichen Anschlussquote von 95 Prozent. In Postfeld werden nur 81 Prozent erreicht, so Leiner. Man habe daher den Vorschlag gemacht, die Leitung von Postfeld nach Barmissen zu legen. „Das wären sieben Häuser mehr gewesen.“ Eine weitere Idee sei gewesen, den Bereich Nettelsee-Ost von Postfeld aus anzuschließen. Bisher sei geplant, die Leitung unter der neuen Autobahn durchzuführen. „Aber alles, was wir vorgeschlagen haben, wurde abgelehnt.“

Verbandsvorsteher Volker Schütte-Felsche habe sogar erklärt, dass sieben von den 21 Gemeinden im ersten Bauabschnitt noch eine schlechtere Quote als Postfeld hätten. Am 15. Mai habe ein Gespräch mit der Kommunalaufsicht stattgefunden, die sich bereit erklärt habe, als Mediator in einem Gespräch mit dem Verbandsvorstand mitzuwirken. Außerdem habe sich die Gemeinde an das Breitband-Kompetenzzentrum gewandt, das ebenfalls einen Lösungsansatz gehabt hätte, berichtete Leiner. „Volker Schütte-Felsche hat uns aber mitgeteilt, dass aus seiner Sicht kein Gesprächsbedarf besteht.“ Wolfgang Mengel, in der Sitzung zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister gewählt, wurde deutlich: „Das ist eine Frechheit“, schimpfte er.

„Die Totalverweigerung finde ich total unglücklich“, sagte auch ein sichtlich hilfloser Leiner. Er habe Respekt vor der Aufgabe, die im Vorstand geleistet werde – aber die Kommunikation funktioniere nicht.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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