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Ziel: Glasfaser bis in jedes Haus

Breitbandzweckverband Probstei Ziel: Glasfaser bis in jedes Haus

Eine flächendeckende Breitband-Versorgung mit Glasfaser bis in jedes Haus, auch in den kleineren Gemeinden – dieses Ziel bekräftigte Wolf Mönkemeier nach seiner Wahl zum Vorsitzenden des Breitbandzweckverbandes Probstei. Landrätin Stephanie Ladwig zeigte sich „zuversichtlich“, dass dies erreicht wird.

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Landrätin Stephanie Ladwig übergab dem neuen Verbandsvorsitzenden Wolf Mönkemeier die Ernennungsurkunde.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Fast alle Bürgermeister der Probstei waren ins Schönberger Rathaus zur ersten Sitzung der Verbandsversammlung gekommen. Obwohl einer fehlte – Probsteierhagen setzt auf einen eigenen Weg – waren es trotzdem 20 Bürgermeister, denn Fargau-Pratjau hat sich zum Thema Breitband der Probstei angeschlossen.

 Bei vielen Gemeinden sei das Bewusstsein für gemeinsamen Handlungsbedarf erst nach und nach entstanden, erinnerte Landrätin Stephanie Ladwig. Sie sprach von einer „Infrastruktur der Zukunft“, um die sich die Gemeinden selbst kümmern müssten, weil der Markt versagt habe.

 Wolf Mönkemeier, Amtsvorsteher, Bürgermeister von Lutterbek und jetzt Vorsitzender des Breitbandzweckverbandes, erklärte, er engagiere sich „mit Herzblut“ für das Thema, „weil ich erkannt habe, wie wichtig das für unsere Region ist“. Er betonte aber auch, dass noch viel Arbeit zu erledigen sei: „Wir müssen viele Türklinken putzen, um die Anschlussquote von mindestens 40 Prozent zu erreichen. Aber ich bin sicher, das wird gelingen.“ Nach der anfänglichen Skepsis in manchen Gemeinden „können wir stolz auf das sein, was wir erreicht haben“, meinte Mönkemeier.

 In der geheimen Wahl hatte Mönkemeier sich mit 15 Stimmen gegen die Brodersdorfer Bürgermeisterin Heike Mews durchsetzen können, die fünf Stimmen erhielt. Ein Mitglied enthielt sich. Zum ersten stellvertretenden Verbandsvorsitzenden wurde einstimmig Christian Lüken gewählt – der Schönberger Gemeindevertreter (CDU) ist das einzige Mitglied, das kein Bürgermeister ist. Wegen der Größe der Gemeinde hat Schönberg zwei Mitglieder. Zur zweiten Stellvertreterin wurde – ebenfalls einstimmig – die Fiefbergener Bürgermeisterin Silke Lorenzen gewählt.

 Einstimmig beschlossen wurde auch der Wirtschaftsplan 2016 für den Breitbandzweckverband. Er sieht für dieses Jahr zunächst vorbereitende Arbeiten für die Schaffung des Breitbandnetzes vor, das dann ab 2017 schrittweise hergestellt werden soll. Bis 2019 werden Investitionen in einer Größenordnung von 15 Millionen Euro erwartet, die über Kredite finanziert werden. Die daraus erwachsenden Zins- und Tilgungsleistungen sollen durch Pachteinnahmen refinanziert werden.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
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