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Glasfasernetz bis nach Hohwacht

Schnelles Internet Glasfasernetz bis nach Hohwacht

Das Kabel kommt. Eine Bohrfirma legt derzeit im Auftrag der Deutschen Telekom eine Glasfaserleitung von Futterkamp bis Hohwacht. Die Feriengemeinde an der Ostsee gibt damit auf der schnellen Datenautobahn Gas.

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Bohrmeister Dirk Burat hält eine Art Geigerzähler in der Hand. Das Gerät zeigt ihm, wo sich der Bohrkopf gerade befindet.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Hohwacht. Dank einer LTE-Antenne auf dem Dach der Gemeindeverwaltung sind nach Angaben von Bürgermeister Matthias Potrafky zukünftig Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit im Internet möglich. In der Regel beträgt die Geschwindigkeit aber „nur“ bis zu 100 Mbit.

 Nicht nur die Einheimischen freuen sich über die neue Technik, vor allem auch die Vermieter. Hohwacht zählt allein zwölf Hotels in seiner Gemeinde. Und einer der wichtigsten Fragen vieler Urlauber lautet: Hat das Ferienzimmer oder die Wohnung einen schnellen Internetanschluss? Hohwacht reiht sich im Vergleich mit Mitbewerbern mit seinen neuen technischen Möglichkeiten bei dem Service ganz vorne ein. Potrafky: „Wir können nun vernünftig auf dem Markt agieren.“

 Kabel Deutschland hatte zwar bereits ein schnelles Internet für einige Hohwachter Haushalte angeboten, doch mit dem Ausbau der Telekom wird der Ort nun flächendeckend versorgt. Einzige Ausnahme Schmiedendorf: Hier erlaubt die Technik nur 16 Mbit.

 Den Anstoß zum Ausbau des Glasfasernetzes gab die Richard-Anders-Gruppe, die ein Ferienhausgebiet am Kranichring mit 15 neuen Wohnhäusern und 39 Grundstücken für Ferienhäuser erschließt. Das Unternehmen vereinbarte dafür eine Kabelverlegung mit der Telekom, ohne dass die Gemeinde etwas dazu bezahlen musste. Die Bewohner der bereits bestehenden Häuser am Kranichring können voraussichtlich schon ab August schnell im Internet surfen.

 Auch die Gemeinde engagiert sich. Sie sucht einen Betreiber, der Glasfaser in bereits verlegte Leerrohre einbringen will. Damit sollen die Straßenzüge Soltwisch und Eckrehm und Teile Alt Hohwachts erschlossen werden, die bislang unterversorgt sind.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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