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Gnadenfrist für den Heimatbund

Mönkeberg Gnadenfrist für den Heimatbund

Die Auflösung des Heimatbunds Mönkeberg ist beschlossen. In der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend gab es keine Kandidaten, um die zukünftigen Lücken im Vorstand zu füllen. Eine Gnadenfrist gibt es noch bis zum 13. April: Dann muss die Auflösung bestätigt werden – es sei denn, es findet sich jemand.

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Noch hofft der alte Vorstand des Heimatbundes mit (von links) Jan Koch, Christine Gerlach, Hannsjörg Neufeldt, Walter Heyn und Rolf Brauch, dass sich im April neue Vorstandsmitglieder finden.

Quelle: Andrea Seliger

Mönkeberg. Zur Versammlung erschienen war auch der Landesvorsitzende des Heimatbunds, Jörn Biel. „Wir haben die Möglichkeiten erörtert, wie wir den Verein am Leben erhalten können. Leider ist uns bis heute nichts eingefallen“, bekannte der Vorsitzende, Hannsjörg Neufeldt. Er hatte schon vor mehr als einem Jahr seine Absicht angekündigt, das Amt aufzugeben und zukünftig andere Schwerpunkte zu setzen: „Es war eine schöne Zeit. Ich wünsche dem Verein alles Gute.“ Doch trotz intensiver Suche sei es nicht gelungen, jemanden für die Nachfolge zu gewinnen.

 Die letzte Hoffnung lag deshalb auf den Mitgliedern der Versammlung. 41 Stimmberechtigte waren erschienen. „Sie würden etwas verlieren“, appellierte auch Biel an mögliche Kandidaten. Doch es fand sich niemand. Auch das Amt des Schriftführers, bisher ausgefüllt von Walter Heyn, blieb nach der Wahl unbesetzt. „Ich stelle fest, wir haben keinen funktionsfähigen Vorstand gewählt“, so Jan Koch, der als stellvertretender Vorsitzender die Wahl geleitet hatte.

 Somit stand die Abstimmung über die Auflösung an. Das widerstrebte vielen im Publikum hörbar: „Dafür sind wir nicht!“ Mangels Alternativen blieb es jedoch bei nur fünf Gegenstimmen, unter anderem von Christine Gerlach, die auch wieder als Beisitzerin kandidiert hätte. Die notwendige Drei-Viertel-Mehrheit für die Auflösung wurde so erreicht.

 Das weitere Verfahren ist folgendermaßen geplant: Satzungsgemäß muss noch eine weitere Versammlung stattfinden, auf der der Auflösungsbeschluss bestätigt wird. Der Termin steht bereits: Mittwoch, 13. April. Sollten sich bis dahin doch noch Kandidaten finden, könnte es mit dem Verein sogar weitergehen. „Das hier ist die vierte derartige Veranstaltung, auf der ich bin. Bei dreien hat es geklappt“, machte Biel den Mitgliedern Mut. Bis dahin bleibt alles wie gehabt. Der komplette Vorstand bleibt im Amt. Kassenwart Rolf Brauch hatte vorsorglich noch keine Beiträge für 2016 erhoben und wird dies auch nicht tun – es sei denn, der Verein kann im April doch das Fortbestehen verkünden. Die Kassenprüfer Joachim Rutzen und Klaus Roschinski, die Brauch für das vergangene Jahr schon fehlerfreie Buchführung bescheinigt hatten, werden auch für die Abwicklung zur Verfügung stehen.

 Nächstgelegener Heimatbund-Ortsverein ist Schwentinental. Neufeldt berichtete, dass er mit Schwentinentals langjährigem Vorsitzenden Helmut Ohl bereits Gespräche darüber geführt habe, inwieweit die Mönkeberger dort mit einbezogen werden könnten. Wichtig ist Neufeldt dabei auch der Fortbestand der Jugendgruppe in Mönkeberg. Ohl hatte in der Jahreshauptversammlung in Schwentinental vergangene Woche nicht mehr kandidiert, gehört dem Vorstand aber weiter als Beisitzer an. Neue Vorsitzende dort ist Dagmar Wallor.

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