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Runter vom Gas in der Kurve

Großbarkau Runter vom Gas in der Kurve

Die unübersichtliche S-Kurve in Großbarkau führt immer wieder zu gefährlichen Situationen. Um die Lage zu entschärfen sowie Schulkinder und Anlieger aus den einmündenden Straßen besser zu schützen, will die Gemeinde beim Kreis eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 beantragen.

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Die Einmündung vom Katenhof in die Hauptstraße in Großbarkau ist unübersichtlich. Auch der Blick in den Spiegel hilft nicht immer.

Quelle: Silke Rönnau

Großbarkau. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung wurde ein entsprechender Beschluss gefasst. Die Hauptstraße (L 49) führe aus Richtung B 404 geradlinig mit Gefälle in den Ort, wurde in der Verwaltungsvorlage erläutert. Unmittelbar hinter dem Dorfteich folge der Gefahrenbereich mit der S-Kurve Richtung Honigsee. Für den Anliegerverkehr aus der schräg einmündenden alten Dorfstraße und dem Katenhof seien Straßenspiegel aufgestellt, die jedoch durch Beschlagen und Vereisung oder bei Starkregen nicht immer genutzt werden könnten. In dem Bereich liege auch die Bushaltestelle, an der vor allem Schulkinder warteten. Gefährdet seien auch die Jugendlichen und junge Mütter mit ihren Kleinkindern aus der Sozialstation „Domäne“.

 Durch den Ausbau der B 404 zur A 21 sei mit einer weiteren Zunahme des regionalen Verkehrs zu rechnen, hieß es. Außerdem nehme auch der landwirtschaftliche Verkehr (unter anderem zur Biogasanlage Honigsee) zu. Deshalb will die Gemeinde für die Landesstraße die Reduzierung von 50 auf 30 km/h auf einer Länge von 300 Metern von der Einmündung des Barmisser Weges bis hinter die Kurve sowie für die alte Dorfstraße wegen ihrer geringen Straßenbreite beantragen.

 Für Behinderungen sorgen auch in den öffentlichen Raum hineinwachsende Hecken und Bäume. Das Amt soll nun ein Schreiben an die Bürger mit der Aufforderung zum Rückschnitt verschicken. An der Einmündung zur Hauptstraße darf der Bewuchs nicht höher als 80 Zentimeter sein. SR

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