27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Grundstein für neue Feuerwehrzentrale

Kreis Plön Grundstein für neue Feuerwehrzentrale

In Preetz wurde am Donnerstag der Grundstein für die neue Kreisfeuerwehrzentrale gelegt. Rund 3200 Feuerwehrleute im Kreis Plön blicken der Fertigstellung des neuen Ausbildungszentrums entgegen.

Voriger Artikel
Auf lebensrettender Mission
Nächster Artikel
Auftritt der indischen Blues-Göttin

Landrätin Stephanie Ladwig greift zum Spaten, unterstützt von Kreiswehrführer Manfred Stender und Kreispräsident Peter Sönnichsen, im Hintergrund Architekt Hargen Johannsen.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Landrätin Stephanie Ladwig trug die Gummistiefel in der Hand und tauschte sie schnell noch gegen ihre Schuhe mit hohem Absatz. Es war matschig auf dem Gelände am Dänenkamp in Preetz, wo die neue Kreisfeuerwehrzentrale entstehen soll. Doch zur Grundsteinlegung stand Ladwig auf einem „sicheren Fundament“, wie sie betonte.

 Die Grundsteinlegung sei ein sichtbares Zeichen dafür, „dass es jetzt wirklich losgeht“ – nach „so manchen Querelen“. Trotzdem habe der Beschluss zum Neubau der Kreisfeuerwehrzentrale letztlich immer mit großer Mehrheit bestanden. Auch wenn es ein langer Weg gewesen sei. „Bei den ersten Überlegungen 2009 war ich noch gar nicht Landrätin“, erzählte sie. Bis 2012 seien dann zahlreiche Varianten zur Ausstattung und zum Standort geprüft worden.

 Im vergangenen Jahr sei die Diskussion dann erneut aufgeflammt, als die Detailplanung vorgelegen habe und der geschätzte Kostenrahmen von 5,25 Millionen auf 6,75 Millionen Euro gestiegen sei. Doch man habe eine dem Bedarf angepasste und sehr wirtschaftliche Lösung gefunden, wobei man mit dem kreiseigenen Grundstück in Preetz auch Synergieeffekte genutzt habe. Für Preetz habe auch die zentrale Lage im Kreis gesprochen. Sie betonte, dass man in Preetz immer willkommen und unterstützt worden sei.

 Ein Lob richtete sie auch an Kreiswehrführer Manfred Stender, der sich mit vielen Ideen konstruktiv eingebracht habe. „Wir wollen die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren wertschätzen – dazu gehört, dass wir das erforderliche Material und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.“ Diese konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bilde das Fundament.

 Auch Kreispräsident Peter Sönnichsen betonte, es sei eine Pflicht und Selbstverständlichkeit, die angemessene Ausstattung bereitzuhalten. Als ehemaliger Wankendorfer Bürgermeister, der damals den Übungsplatz in seine Gemeinde geholt habe, bedauere er es schon ein bisschen, dass dieser nun nach Preetz verlagert werde. „Aber ich freue mich, dass der Kreis Plön entschieden hat, in Preetz ein Rundumpaket zu bauen. Deshalb gehört auch der Übungsplatz hierher.“

 Die Grundsteinlegung sei für die Feuerwehren etwas ganz Besonderes, erklärte Kreiswehrführer Manfred Stender. Das Ausbildungszentrum für die 3200 Aktiven im Kreis sei zentral gelegen, und die Ausbildung könne durch die Zusammenführung mit dem Übungsplatz noch intensiviert werden. Seit der Einweihung seien 31000 Atemschutzgeräteträger durch den Flashover-Container gegangen. Neu sei, dass zur Trocknung und Instandhaltung von jährlich rund 8500 Schläuchen kein Schlauchturm mehr gebaut werde, sondern eine Kompaktreinigungs- und -trocknungsanlage.

 Die Bauarbeiten können übrigens auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes unter www.kfv-ploen.de (Aktuelles zur Zentrale) verfolgt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3