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Kicken mit HSV-Trainern

SOS-Kinderdorf Harksheide Kicken mit HSV-Trainern

Einmal kicken mit den Profis: Da lassen sich Kinder und Jugendliche in der Regel nicht lange bitten. Sichtlich viel Spaß hatten 30 von ihnen in Lütjenburg bei einem Fußballtag auf dem Sportplatz des SOS-Kinderdorfs.

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Die Kinder und Jugendlichen haben sichtlich Spaß am Fußballtag mit den beiden Jugendtrainern des HSV, Lennart Gudella und Achim Feifel.

Quelle: Orly Röhlk

Lütjenburg. Zu Gast waren die Jugendtrainer des HSV, Lennart Gudella (U12) und Achim Feifel (U16) sowie Mädchen und Jungen des SOS-Kinderdorfs Harksheide.

 Um Punkte oder Tabellenplätze des Hamburger Traditionsvereins ging es dabei weniger. Im Mittelpunkt standen Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist. Christine Eller und ihr Mann Jo, Vorsitzende und sportlicher Leiter des Vereins „Aktion Fußballtag“, hatten den Besuch der Trainer ermöglicht. 100 Fußballtage mit Jugendtrainern der Bundesliga und Ex-Profis organisieren sie pro Jahr für Schulen, Kinderdörfer und soziale Brennpunkte. Sponsoren finanzieren jeweils Bälle und Trikots, die die Teilnehmer behalten dürfen. „20 Prozent von ihnen gehen danach in örtliche Vereine“, verweist Eller auf den nachhaltigen und integrativen Aspekt der Tage. Er war einst selbst ein Kinderdorf-Kind. So wie heute Edina.

 Die 15-Jährige kann sich vorstellen, bald wieder in Selent zu spielen. Sie war bis vor einem halben Jahr Mitglied der dortigen B-Jugend und musste wegen einer Knieverletzung pausieren. „Man lernt sich selbst kennen, was man kann und was nicht, das ist spannend“, erzählte sie nach einigen Übungen und vor Beginn des Torschießens. „Jeder Trainer hat seine eigene Art, das Fußballspielen beizubringen. Man lernt zum Beispiel, wie man den Ball am Fuß vorlegt und dann mit dem Innen- oder Außenfuß schießt. Das braucht Konzentration.“

 Bis zum Alter von zwölf Jahren hatte Felix Fußballtraining. Heute ist es dem 17-Jährigen genug, hobbymäßig mit anderen Jugendlichen im Kinderdorf zu kicken. Leistungsfußball ist die eigentliche Domäne von Trainer Feifel. „Es ist eine ganz andere Aufgabe, Kindern eine kleine Freude zu bereiten. Ab und zu kommt es vor, dass man ein talentiertes Kind sieht, vereinzelt auch gute Spielerinnen“, erklärte der HSV-Mann. Für ihn hat der Mannschaftssport eindeutig eine soziale Komponente. Wer aus einem Verein ausscheide, weil er Probleme damit hat, sich zu integrieren, werde sich auch in den Leistungssport schwer integrieren lassen.

 Viel Teamfähigkeit bewiesen dagegen die SOS-Kinderdorf-Bewohner. Das fand auch der pädagogische Mitarbeiter Karsten Grumser: „Der Fußballtag lässt die Kinder noch weiter zusammenwachsen. Über Sport und Gemeinschaft entstehen weitere Freundschaften, auch zwischen Jungen und Mädchen.“

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